Anleihetipp: Symrise: Nase für’s Geschäft

Anleihetipp: Symrise: Nase für’s Geschäft

Symrise kombiniert Wachstum mit sinkenden Schulden, das ist eine gute Basis für ein Anleihe-Investment.

Auf 40.000 Quadratmetern hat Symrise in Rogovo im Großraum Moskau vor drei Wochen eine neue Produktion für Geschmacks- und Duftstoffe in Betrieb genommen. Hergestellt werden vor allem Aromen für Salzgebäck und würzige Knabbereien. Russland und die angrenzenden Länder der GUS werden für den Holzmindener Duft-Konzern immer wichtiger. Seit drei Jahrzehnten haben die Niedersachsen in Moskau eine Zentrale für Entwicklung und Vertrieb. Mit ihrem neuen Werk können sie nun direkt vor Ort produzieren und noch besser als bisher die Nase der Kunden treffen. Made in Russia wird dazu beitragen, dass Symrise seinen Umsatzanteil in den Schwellenländern von derzeit 46 Prozent bald auf mehr als 50 Prozent erhöhen kann.

Symrise – 2003 aus dem Zusammenschluss der Duft-Spezialisten Dragoco und Haarmann & Reimer hervorgegangen – ist mit elf Prozent Marktanteil die Nummer vier der Branche. In 36 Ländern sind die Holzmindener direkt vertreten, in mehr als 130 Ländern vertreiben sie ihre insgesamt 30.000 verschiedenen Produkte: von Vanille-, Menthol- oder Citrus-Aromen bis zu Duftkerzen oder UV-Sonnenschutzfiltern für Cremes. Kunden sind Parfüm- und Kosmetikhersteller, die pharmazeutische Industrie und Lebensmittelproduzenten.

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Duft- und Geschmacksstoffe sind ein Wachstumsmarkt, der weltweit um etwa drei Prozent pro Jahr zulegt. Symrise wächst stärker und dürfte nach dem guten Jahresanfang (im ersten Quartal stieg der Umsatz um 6,6 Prozent) einen Umsatzrekord von mehr als 1,6 Milliarden Euro schaffen. Wegen gestiegener Rohstoffpreise hat der Gewinn etwas weniger stark zugelegt (plus zwei Prozent); dank reger Nachfrage dürften sich die Margen aber stabilisieren, und Symrise sollte in diesem Jahr die 133 Millionen Euro Reingewinn von 2010 klar übertreffen.

Als wichtiges Finanzierungsinstrument emittierte Symrise im Herbst 2010 seine erste Anleihe mit einem Volumen von 300 Millionen Euro. Obwohl Symrise über kein Rating verfügt, kam das Papier am Kapitalmarkt gut an. Kein Wunder, Symrise hat neben stabilen Geschäftsaussichten eine solide Finanzstruktur: Das Eigenkapital macht 43 Prozent der Bilanzsumme aus, die Nettoschulden liegen beim 2,2-Fachen des Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (Ebitda). Vor einem Jahr lag diese Relation noch fast bei dem Dreifachen. Symrise kombiniert Wachstum mit sinkenden Schulden, das ist eine gute Basis für ein Anleihe-Investment.

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