Anleihetipp: Symrise: Vanille für die Welt

Anleihetipp: Symrise: Vanille für die Welt

Der Duft- und Geschmackstoffeanbieter Symrise steuert in diesem Jahr auf einen Rekordumsatz zu. Das Unternehmen ist solide finanziert und bietet ein stabiles Geschäftsmodell. Doch noch mehr Gründe sprechen für eine Anleihe.

Mit Zukäufen in Brasilien und in Nordamerika baut Symrise seine Position auf dem internationalen Markt für Duft- und Geschmacksstoffe weiter aus. Das Unternehmen aus dem niedersächsischen Holzminden, Nummer vier der Branche, steuert in diesem Jahr auf einen Rekordumsatz von mehr als 1,6 Milliarden Euro zu. Unter deutschen Unternehmensanleihen gehören Papiere von Symrise zu den soliden Klassikern.

Die Nachfrage nach industriell gefertigten Nahrungsmitteln und Kosmetika nimmt weltweit zu, möglichst billige Zutaten werden zunehmend chemisch angereichert und so teurer verkauft. Symrise liefert Aromen und spezielle Duftstoffe an Lebensmittelhersteller sowie Pharma- und Kosmetikunternehmen. Dank der Zutaten aus Deutschland können diese viele Varianten vergleichsweise kostengünstig herstellen.

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In Nordamerika stieg der Umsatz zuletzt zweistellig. In Asien wächst Symrise zwar bisher nur einstellig, dennoch zeichnen sich vor allem in China dank der wachsenden Mittelschicht für die nächsten Jahre stabile Wachstumsraten ab. Im laufenden Jahr kalkuliert das Unternehmen mit drei bis fünf Prozent mehr Umsatz; angesichts des bisherigen Geschäftsverlaufs ist das ein realistisches Ziel.

Anleihe-Info: Symrise
Kurs (in Prozent)106,80
Kupon (in Prozent)4,125
Rendite (in Prozent) 2,78
Laufzeit bisbis 25.10.2017
WährungEuro
ISINDE000SYM7779

Die Gewinne sollten ebenfalls leicht zulegen. Symrise musste zwar im vergangenen Jahr mehr für den Einkauf von Rohstoffen bezahlen, konnte aber seine Margen halten. Das spricht für die starke Marktposition der Holzmindener. Angesichts der jüngsten Entspannungen auf den Rohstoffmärkten sollte Symrise in diesem Jahr nach 147 Millionen Euro netto dann mehr als 150 Millionen Euro verdienen.

Darüber hinaus bietet Symrise ein stabiles Geschäftsmodell. Seit das Unternehmen 2006 an der Börse ist, steigt der Umsatz kontinuierlich. Die Gewinne gingen selbst im Krisenjahr 2009 nur leicht zurück.

Die Wurzeln von Symrise reichen ins Jahr 1874 zurück, als in Holzminden mit dem Unternehmen Haarmann & Reimer der Siegeszug des Vanille-Aromas begann. Zweiter Unternehmensteil ist der 1919 gegründete Parfüm- und Duftspezialist Dragoco, ebenfalls aus Holzminden. Beide fusionierten 2003 und sind heute mit 2,6 Milliarden Euro Börsenwert fester Bestandteil des MDax.

Symrise ist mit einer Eigenkapitalquote von mehr als 40 Prozent solide finanziert, die Nettoschulden liegen beim 2,2-Fachen des Gewinns vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation. Da lässt es sich verschmerzen, dass die Anleihe keine Bewertung der großen Ratingagenturen hat.

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