Apple-Aktie: Weiteres Kurspotenzial trotz Dividende?

Apple-Aktie: Weiteres Kurspotenzial trotz Dividende?

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Apple-Aktienkurs der vergangenen zwei Jahre: Es geht weiter nach oben

von Michael Kroker

Die Apple-Aktie rennt von Rekord zu Rekord. Auch die gestrige Ankündigung einer Rekord-Ausschüttung an die Aktionäre dürfte daran wenig ändern, glauben manche Marktbeobachter.

Apple sitzt auf Barreserven von  knapp 100 Milliarden Dollar – noch. Erst gestern hat der Hersteller der Megaseller iPhone und iPad angekündigt, seinen Aktionären eine Dividende zahlen und innerhalb von drei Jahren 45 Milliarden Dollar ausschütten zu wollen. Die Ausschüttung von 2,65 Dollar je Aktie bedeutet die erste Dividendenzahlung für Apple-Anteilseigner seit 1995.

Im Nachgang der Ankündigung ist die Apple-Aktie erst einmal abgesackt – in den USA von 608 Dollar im Vorfeld auf 579 Dollar. Zum Börsenschluss stieg das Papier indes wieder auf 601 Dollar.

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Möglicherweise gar eine nicht unwillkommene Verschnaufpause: Schließlich hat Apple an der Börse – obwohl ja mit einer Marktkapitalisierung von deutlich über eine halben Billion Dollar das teuerste Unternehmen der Welt – in den vergangenen Wochen sogar noch einmal deutlich Geschwindigkeit aufgenommen.

So hat es gerade einmal 23 Tage gedauert, bis die Börsianer den Preis je Apple-Anteilsschein von 500 auf 600 Dollar gehievt haben. Wie das amerikanische Finanzblog ZeroHedge Mitte vergangener Woche feststellte, ist Apple inzwischen genau so viel wert wie der gesamte US-Einzelhandelssektor (vertreten durch die im S&P 500 vertretenen Retail-Unternehmen).

Spannende Produkte

Andere Finanzbeobachter haben dagegen auf eine interessante Parallele in den Charts von Apple und Google hingewiesen. Laut Doug Kass von “TheStreet.com” gleiche der Kursverlauf von Google zwischen September 2004 bis zu seinem Allzeithoch im November 2007 (das verständlicherweise vor dem Finanzcrash im Jahre 2008 liegt) ziemlich stark demjenigen von Apple zwischen Januar 2009 und heute.

Im Gegensatz zu Google hat Apple heute freilich noch spannende Produkte in der Pipeline; beispielsweise die angeblich demnächst startende Fertigung eines Apple-Fernsehers, der bis Jahresende in die Läden kommen soll. Zudem dürften Apples Barreserven trotz des angekündigten warmen Dividendenregen auch in Zukunft weiter wachsen. Wie der auf den Mobilsektor spezialisierte US-Blogger Horace Dediu in seinem Blog “Asymco” vorrechnet, dürften die Cash-Bestände in diesem Jahr trotz der Ausschüttung um 35 Milliarden Dollar anschwellen.

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Ob das genügend Spielraum für weitere Kurssprünge lässt? Für die sorgt Apple einstweilen selber: Wie das Unternehmen gestern am späten Abend verkündet hat, geht auch das seit vergangenem Freitag erhältliche neue iPad weg wie warme Semmeln. Demnach ist die Neuauflage des Tablet-Rechners übers Wochenende insgesamt drei Millionen Mal über die Ladentheken gegangen – der stärkste Start aller drei iPad-Versionen.

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