Asiatischer Aktienmarkt: Nikkei springt über 12.000 Punkte

Asiatischer Aktienmarkt: Nikkei springt über 12.000 Punkte

Feuerwerk an Asiens Börsen: Zum ersten Mal seit mehr als vier Jahren hat Japans Leitindex Nikkei heute die Marke von 12.000 Punkten geknackt. Angetrieben wird er etwa von der Hoffnung auf Geldspritzen der Notenbanken.

Der japanische Börsen-Leitindex Nikkei hat am Donnerstag erstmals seit viereinhalb Jahren die Marke von 12.000 Punkten übersprungen.

Angetrieben von einem erneuten Rekordhoch des Dow-Jones-Index in New York und der Hoffnung auf weitere Geldspritzen der Notenbanken verbuchte die Börse in Tokio deutliche Gewinne. Gefragt waren Aktien von Exporteuren, nachdem der Yen zum Dollar zuletzt an Wert verloren hatte.

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Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gewann bis zum Mittag 1,1 Prozent auf 12.060 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte 0,4 Prozent auf 1007 Stellen.

Die japanische Zentralbank hat ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Lage angehoben. Die Konjunktur schwäche sich nicht mehr ab, erklärte die Bank von Japan (BoJ) am Donnerstag. Auch die Industrieproduktion lasse nicht weiter nach. Die Zentralbank beschloss zudem, die Geldpolitik vorerst unverändert zu belassen. Die Leitzinsen beließ die Notenbank ebenfalls unverändert bei nahe Null. Diese Entscheidung war erwartet worden.
Zu den Gewinnern an der Börse zählten Exporteure wie Mazda Motor : Der Aktienkurs des Autobauers legte 3,6 Prozent zu. Die Papiere des Rivalen Honda Motor gewannen rund ein Prozent, Toyota Motor stiegen 0,3 Prozent.

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Vor dem EZB-Zinsentscheid hat sich der Euro am Donnerstag im frühen asiatischen Handel etwas fester präsentiert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,2985 Dollar nach 1,2967 Dollar im späten New Yorker Handel vom Mittwoch. An den Finanzmärkten wird nicht mit einer Zinsänderung gerechnet. Damit dürfte der Schlüsselzins für die Geldversorgung der europäischen Banken unverändert bei 0,75 Prozent bleiben. EZB-Präsident Mario Draghi wird die Gründe für den Beschluss der sechs EZB-Direktoren und der Präsidenten der Notenbanken der 17 Euro-Ländern um 14.30 Uhr (MEZ) vor der Presse im Frankfurter Euro-Tower erläutern.

Neue unkonventionelle Maßnahmen der Notenbank zur Stimulierung der Wirtschaft wird Draghi nach Einschätzung von Ökonomen dieses Mal nicht verkünden. Thema bei der Ratssitzung wird aber die nach dem Wahl-Patt in Italien neu aufgeflammte Furcht vor einer Rückkehr der Schuldenkrise sein. Bei den Devisen wurde der Dollar mit 93,98 Yen gehandelt. Ein Euro kostete 122,04 Yen.

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