Asklepios, Hornbach, Freenet: Mit diesen Mini-Bonds fahren Anleger richtig

Asklepios, Hornbach, Freenet: Mit diesen Mini-Bonds fahren Anleger richtig

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Gut läuft das Geschäft von Edel Music, deren Rock-/Pop-Label EarMusic zum Beispiel mit Deep Purple zusammenarbeitet

Nicht alle mittelgroßen Anleihen sind Schrott. Wer sich mit weniger als fünf Prozent zufriedengibt, findet noch ein paar Investments.

Asklepios betreibt 150 Kliniken und medizinische Versorgungszentren. Mit 26.600 Betten erwirtschaftete Asklepios 2012 drei Milliarden Euro Umsatz. Der für Anleihekäufer wichtige operative Cash-Flow – er zeigt, grob gesagt, wie viel Geld aus dem Betrieb in die Kasse kommt – lag bei 225,5 Millionen Euro. Trotz der Ende Dezember mit 625 Millionen recht hohen Nettoschulden sollte Asklepios seinen Schuldendienst leisten können.

Gut läuft das Geschäft von Edel Music, zumindest auf der Erlösseite. Im Vergleich zum Vorjahres-Halbjahr (per 31. März) stieg der Umsatz um vier Prozent auf 82,6 Millionen Euro. Halbjahresüberschuss und operativer Cash-Flow gingen dagegen von 4,4 auf 2,5 und von 14,2 auf 10,8 Millionen zurück. Positiv: Die Nettoverschuldung sank deutlich um fast fünf Millionen auf noch 16,8 Millionen, die Aussichten für die Anleihe sind positiv.

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Überschaubar ist auch das Risiko bei Freenet. Der Mobilfunkvertrieb ist wachstums- und Cash-Flow-stark. Im ersten Quartal zog der Konzernumsatz von 757 Millionen auf 775 Millionen Euro an, der Überschuss legte um gleich 48 Prozent auf 60 Millionen Euro zu. Die Anleihe eignet sich auch für konservative Anleger.

Im Rahmen seiner Prognosen liegt Grenke im ersten Quartal 2013. Der Leasinganbieter steigerte das Neugeschäft um 15 Prozent auf 276 Millionen Euro. Die Anleihe ist ein relativ sicheres Investment, auch weil Grenke jüngst sein Eigenkapital über die Ausgabe neuer Aktien um 54 Millionen Euro stärkte.

Der Konzernumsatz von SAF-Holland sank in den ersten drei Monaten 2013 zwar um 6,5 Millionen auf 210 Millionen Euro, doch erreichte der weltweit tätige Zulieferer für die Truck- und Trailerindustrie sein Umsatzziel für das erste Quartal. Positiv für die Anleihe: Der Cash-Flow stieg im ersten Quartal um fünf Millionen auf 11,1 Millionen Euro, wobei im Vorjahr vorgezogene Kundenzahlungen den Cash-Flow im ersten Quartal belastet hatten. Die Eigenkapitalquote legte zuletzt auf solide 37,4 Prozent zu. Dennoch ist das Papier wegen langer Restlaufzeit nicht risikofrei. Der Markt für Lkws ist samt Zuliefererindustrie konjunkturabhängig, 2008 bis 2010 rutschten die Franken in die roten Zahlen. Anleger sollten nur kleine Positionen kaufen.

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Hornbach litt zuletzt unter schlechtem Wetter, insbesondere Gartenfreunde hielten sich zurück. Mit drei neuen Filialen wird es die Baumarktkette aber wohl schaffen, den Umsatz des Jahres 2012/13 von gut drei Milliarden Euro zu halten, das Ergebnis vor Steuern und Zinsen könnte leicht sinken. Die Eigenkapitalquote von 48 Prozent bei der Hornbach Holding signalisiert zudem Solidität.

Das Chemieunternehmen Nabaltec produziert flammhemmende Füllstoffe. Bedarf an dem Material haben alle, die nach strengen Brandschutzvorschriften bauen, etwa Flughäfen. Umsatz und Gewinn lagen im ersten Quartal über Vorjahr, der operative Cash-Flow bei starken sieben Millionen Euro. Damit sollte Nabaltec kräftig genug sein, die Zinsen für den 30-Millionen-Bond zu stemmen.

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