Audrey Hepburn: Sammler erhält Zuschlag für Wohlfahrtsmarke – für 150.000 Euro

Audrey Hepburn: Sammler erhält Zuschlag für Wohlfahrtsmarke – für 150.000 Euro

, aktualisiert 23. Juni 2017, 14:37 Uhr
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Nie veröffentlicht und deshalb so wertvoll: Bei Auktionen für diese Briefmarken werden regelmäßig hohe Summen gefordert.

Quelle:Handelsblatt Online

Geldanlage der besonderen Art: Wer Briefmarken sammelt, hofft auf seltene Exemplare. Dazu zählt auch die nie veröffentlichte Briefmarke von Audrey Hepburn. Ein Sammler hat dafür nun eine sechsstellige Summe geboten.

„Frühstück bei Tiffany“ aus dem Jahre 1961 gilt als Film, den man schlichtweg gesehen haben muss – nicht zuletzt dank der zentralen Filmfigur, dem extrovertierten Partymädchen Holly Golightly, gespielt von Audrey Hepburn. Für ein Partyleben war Audrey Hepburn allerdings nicht bekannt.

Die berühmte Hollywood-Schauspielerin soll nach dem Willen ihrer Söhne auch nach ihrem Tod 1993 in guter Erinnerung bleiben. Deshalb zählt die „Wohlfahrtsmarke Audrey Hepburn“ noch immer als absolute Rarität. Diese Briefmarke zeigt Hepburn lächelnd mit einer Zigarettenspitze im Mund. Die Aufnahme stammt aus besagtem Film. Die Marke sollte 2001 in Umlauf gebracht werden – ihre Söhne verweigerten der Deutschen Post allerdings die Zustimmung. Es rege zu gesundheitsschädlichem Verhalten an, hieß es damals.

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Millionen von Marken mussten vernichtet werden, bereits verschickte Testdruckbögen wurden zurückgefordert. Einige wenige Exemplare der Briefmarke existieren allerdings noch heute – und machen sie deshalb besonders wertvoll. Wie wichtig Sammlern die nie veröffentlichte Briefmarke ist, zeigte sich zuletzt bei einer Versteigerung in Baden-Württemberg: Ein deutscher Sammler zahlte mehr 150.060 Euro für ein Exemplar, wie das Auktionshaus erklärte – eine Rekordsumme.

Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass Summen in dieser Größenordnung für die Wohlfahrtsmarke aufgerufen werden. Erstmals wurde die Marke 2004 von einem Sammler zufällig entdeckt und für 53.000 Euro versteigert. In der Folge kam es immer wieder zu Auktionen mit ähnlichen Summen. Hepburns Sohn Sean Ferrer versteigerte vor sieben Jahren einen gesamten Bogen für etwa 430.000 Euro. Der Erlös kam Unicef zugute. Hepburn hatte seit 1988 als Unicef-Sonderbotschafterin fungiert. Die nun versteigerte Marke stammt aus diesem Bogen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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