Aumann: Maschinenbauer steht vor erfolgreichem Börsengang

Aumann: Maschinenbauer steht vor erfolgreichem Börsengang

, aktualisiert 22. März 2017, 15:04 Uhr
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Mit Aumann geht der nächste Maschinenbauer an die Börse.

Quelle:Handelsblatt Online

Am Freitag steht aller Voraussicht nach für Aumann das Debüt an der Frankfurter Börse an. Obwohl ein Großteil der Einnahmen an den Mehrheitseigentümer gehen, verdient der Maschinenbauer daran einen hohen Millionenbetrag.

LondonDem ersten Börsengang des Jahres in Frankfurt steht offenbar nichts mehr im Wege. Der westfälische Maschinenbauer Aumann will seine Aktien in einer Spanne von 41 bis 42 Euro zuteilen, wie der Thomson-Reuters-Informationdienst IFR am Mittwoch berichtete. Zu diesen Preisen lägen ausreichend Orders vor. Die Preisspanne war auf 35 bis 43 Euro festgelegt worden. Aumann selbst würde in der verengten Spanne mit dem Börsengang 61,5 bis 63 Millionen Euro einnehmen. Insgesamt hätte die Emission ein Volumen von bis zu 251 Millionen Euro, der Großteil davon geht aber an den Mehrheitseigentümer, die börsennotierte Beteiligungsfirma MBB.

Die Zeichnungsfrist für Aumann endet am Donnerstagmittag, das Debüt an der Frankfurter Börse ist für Freitag geplant. Begleitet wird der Börsengang von der Privatbank Berenberg und der Investmentbank Citi. Insgesamt würde der Hersteller von Motorwickel- und Drahtlackier-Maschinen in der verengten Spanne mit bis zu 590 Millionen Euro bewertet. Aumann will vom Boom von Elektro-Autos profitieren. Zum Vergleich: Die bisher mit 93,5 Prozent an Aumann beteiligte MBB ist an der Börse 562 Millionen Euro wert.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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