Benzin-Bestände gestiegen: Überangebot an Öl belastet Preise

Benzin-Bestände gestiegen: Überangebot an Öl belastet Preise

, aktualisiert 14. Juni 2017, 09:26 Uhr
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Nach Angaben des Kartells war die Ölproduktion im Mai um 336.000 Fässer täglich gestiegen. Nicht alle Opec-Länder scheinen sich an der Begrenzung der Förderung zu beteiligen.

Quelle:Handelsblatt Online

Nordseeöl und US-Leichtöl haben sich verbilligt. Grund dafür seien Spekulationen auf ein wachsendes Überangebot. Die Benzinbestände waren in den vergangenen Wochen überraschend gestiegen.

Frankfurt/SingapurSpekulationen auf ein wachsendes Überangebot haben am Mittwoch die Ölpreise belastet. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,1 Prozent auf 48,18 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete mit 45,83 Dollar 1,4 Prozent weniger. Händler verwiesen vor allem auf die offenbar steigende US-Produktion.

Dem Branchenverband API zufolge waren die Rohöl- und Benzin-Bestände in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Die amtlichen Daten des Energieministeriums werden am Nachmittag (MESZ) veröffentlicht. Zugleich scheinen sich nicht alle Opec-Länder an der Begrenzung der Förderung zu beteiligen. Nach Angaben des Kartells war im Mai die Ölproduktion um 336.000 Fässer täglich (bpd) auf 32,14 Millionen bpd gestiegen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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