Bitcoin: Herber Rückschlag für die Digitalwährung

Bitcoin: Herber Rückschlag für die Digitalwährung

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Die Digitalwährung Bitcoin macht nicht wie gewohnt mit neuen Kurs-Rekorden Schlagzeilen.

Die US-Börsenaufsicht erteilt dem ersten Indexfonds (ETF) auf die Digital-Währung Bitcoin eine Absage. Die Märkte seien noch zu unsicher und anfällig für Manipulationen. Der Bitcoin-Kurs brach ein.

Der Bitcoin-Kurs ist Ende der vergangenen Woche eingebrochen und macht anders als sonst nicht mit neuen Rekorden Schlagzeilen. Die US-Wertpapieraufsicht hatte einen Vorschlag der Winklevoss-Zwillinge für die Auflegung eines börsengehandelten Fonds auf die digitale Währung abgelehnt. Das zerstörte die Hoffnung, dass ein staatlich zugelassenes Investmentvehikel zu einem breiteren Interesse an dem virtuellen Geld führen würde.

Die US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission - SEC) wies den Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zurück, die dem Winklevoss Bitcoin Trust ermöglicht hätte, an der Börse Bats BZX Exchange gehandelt zu werden, hieß es am Freitag auf der Website der Aufsicht. Die Entscheidung stoppte eine monatelange Rally, die den Wert der virtuellen Währung über den Goldpreis gehoben hatte. Nach dem SEC-Entscheid fiel der Bitcoin-Preis bis zu 18 Prozent gegenüber dem Dollar auf 978,76 Dollar, den niedrigsten Intraday-Kurs seit einem Monat.

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Die Brüder Tyler und Cameron Winklevoss, die durch ihren Streit mit Mark Zuckerberg über den Ursprung von Facebook bekannt geworden sind, versprachen, weiter mit der SEC zusammenzuarbeiten, um ihre Bitcoin-Vision Realität werden zu lassen. Seit Jahren versuchen sie die Aufseher mit Nachbesserungen von ihrem Vorschlag zu überzeugen.

Digitalwährung Was hinter den Bitcoin-Rekorden steckt

Der Bitcoin knackt Rekordmarken und kostet inzwischen mehr als die Feinunze Gold. Taugt das virtuelle Geld etwa doch als Alternativwährung? Oder platzt bald wieder eine Spekulationsblase?

Die Digitalwährung Bitcoin ist erstmals teurer als Gold. Quelle: dpa

Die Entscheidung vom Freitag bedeutet nicht, dass das Thema Bitcoin-ETF komplett vom Tisch ist, doch der Weg dorthin ist komplizierter geworden. Die SEC sprach sich gegen das Auflegen eines Bitcoin-Fonds aus, weil die Bats-Börse nicht in der Lage wäre, die notwendigen Aufsichtsteilungsvereinbarungen einzugehen, da "wichtige Märkte für Bitcoins nicht reguliert sind".

Der Bitcoin-Kurs holte am Freitag im Verlauf einen Teil seiner Verluste wieder auf und schloss 8,3 Prozent niedriger bei 1100,56 Dollar.

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