Börse Frankfurt: Dax-Anleger bleiben optimistisch

Börse Frankfurt: Dax-Anleger bleiben optimistisch

, aktualisiert 12. Dezember 2016, 07:58 Uhr
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Für deutsche Aktienanleger läuft es derzeit prima.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Dax jagte in der vergangenen Woche von Jahreshoch zu Jahreshoch – dank der Europäischen Zentralbank, die ihre Geldschleusen weit geöffnet hält. Zum Start in die Woche könnte nur die US-Notenbank die Stimmung trüben.

FrankfurtFür deutsche Anleger war es in der vergangenen Woche so gut wie lange nicht gelaufen. Das deutsche Aktienbarometer stieg um sechs Prozent auf 11.203 Punkte. Ob es in dieser Woche so weitergeht, wird vor allem davon abhängen, welche Entscheidungen die US-Notenbank Fed trifft. Die Währungshüter treffen sich am Dienstag und Mittwoch zu ihrer turnusmäßigen Sitzung. Auf außerbörslichen Plattformen legte der Dax am frühen Montagmorgen bei 11.262 Punkten leicht im Plus.

Die Mehrheit der Beobachter geht davon aus, dass die Notenbanken unter Vorsitz von Fed-Chefin Janet Yellen ein Jahr nach der Zinswende den Leitzins zum zweiten Mal anheben werden. Erwartet wird ein Zinsschritt von einem Viertelprozentpunkt nach oben.

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Zudem rückt der Ölpreis in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Die Einigung der Opec mit einigen anderen Exportländern, die nicht zum Kartell gehören, auf eine Begrenzung der Fördermengen trieb den Preis der Sorte Brent aus der Nordsee um bis zu 6,6 Prozent auf ein Eineinhalb-Jahres-Hoch von 57,89 Dollar je Barrel. Dies schüre Spekulationen auf eine anziehende Inflation und steigende Zinsen, sagte Aktienhändler Chris Westen von IG Markets. Aus diesem Grund griffen Anleger wieder verstärkt zu Finanzwerten, da diese zu den Profiteuren einer solchen Entwicklung zählten.

Ihr Augenmerk richten Investoren zudem auf Italien. Dort soll der bisherige Außenminister Paolo Gentiloni eine neue Regierung bilden. Eine seiner ersten Herausforderungen wäre die Bankenkrise. Bundesbankchef Jens Weidmann machte am Wochenende deutlich, dass er sich nicht gegen staatliche Hilfen zur Rettung der Krisenbank Monte dei Paschi sperre. Dies müsse aber eine „seltene, klar eingegrenzte Ausnahme“ sein.

Außer Fraport, die Verkehrszahlen für den Monat November vorlegen, stehen am Montag keine weiteren Unternehmensdaten an.

Die Vorgaben aus Asien sind am Montag recht positiv: Die Aktienbörse in Tokio legte zu, der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte stieg bis zum Mittagshandel um 0,8 Prozent auf 19.142 Punkte. Der Yen verlor zum Dollar weiter leicht an Boden auf bis zu 115,55 Yen. Der Euro tendierte zum Dollar kaum verändert mit 1,0563 Dollar. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0744 und zum Dollar mit 1,0167.

Quelle:  Handelsblatt Online
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