Börse Frankfurt: Dax-Anleger nach Höhenflug etwas vorsichtiger

Börse Frankfurt: Dax-Anleger nach Höhenflug etwas vorsichtiger

, aktualisiert 02. März 2017, 07:55 Uhr
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Nach dem Sprung über 12.000 Punkte dürfte sich die Dax-Kurve zunächst seitwärts bewegen.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach den Spekulationen um einen Konjunkturboom in den USA dürfte heute auf dem Börsenparkett wieder mehr Realismus herrschen. Die Zahlen von Telekom, die trotz Abschreibungen gute Geschäfte macht, stehen dabei im Fokus.

FrankfurtDer deutsche Aktienmarkt dürfte am Donnerstag wenig verändert in den Handel starten. Nach den Kursgewinnen vom Mittwoch sei eine Konsolidierung angebracht, sagte ein Händler. Am Vortag hatte der Dax getrieben von Spekulationen auf einen Konjunkturboom in den USA zwei Prozent auf 12.067,19 Punkte zugelegt. Zuvor hatte er ein Zwei-Jahres-Hoch von 12.074,02 Punkten erreicht.

Am Donnerstag dürfte die laufende Bilanzsaison die Anleger auf Trab halten. Unter anderem ließ sich die Deutsche Telekom am Morgen in die Bücher schauen: Der Jahresgewinn des Konzerns ist wegen einer Abschreibung in Großbritannien um Milliarden eingebrochen, dennoch erhöhten die Bonner ihre Dividende auf 60 von 55 Cent je Aktie. Der Konsumgüterkonzern Henkel peilt derweil in den USA die Übernahme eines Verpackungsspezialisten für knapp eine Milliarde Euro an.

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An der Wall Street hatten die Börsen am Mittwoch ihren Rekordkurs fortgesetzt. Alle drei großen Indizes hatten so hoch wie noch nie geschlossen. Dabei war der Dow Jones-Index erstmals über 21.000 Punkte gestiegen. Nach Handelsschluss in Europa hatten Dow Jones, S&P500 sowie Nasdaq-Composite ihre Gewinne noch leicht ausgedehnt und waren mit Aufschlägen von etwa 1,4 Prozent aus dem Handel gegangen. Neben den von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Spekulationen auf einen Konjunkturboom in den USA hatten Zinssignale den Anlegern Kauflaune gemacht.

Auch in Tokio zogen die Kurse am Donnerstagmorgen an: Der Nikkei-Index stieg um fast ein Prozent. In Shanghai lag der Composite-Index allerdings 0,3 Prozent im Minus.

Quelle:  Handelsblatt Online
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