Börse Frankfurt: Dax-Anleger pessimistisch - Coba überrascht positiv

Börse Frankfurt: Dax-Anleger pessimistisch - Coba überrascht positiv

, aktualisiert 04. November 2016, 07:27 Uhr
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Zur Halbzeit der Dax-Quartalsbilanzen ziehen Börsianer ein positives Zwischenfazit, doch Anleger halten wegen der Unsicherheiten um die US-Präsidentschaftswahl ihr Pulver trocken.

Quelle:Handelsblatt Online

Wenige Stunden vor Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts wird der Dax am Freitag wohl etwas tiefer starten. Für Impulse sorgen wieder jede Menge Quartalszahlen, besonders früh ist die Commerzbank dran.

FrankfurtWenige Stunden vor Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts wird der Dax Börsianern zufolge am Freitag etwas tiefer starten. Am Donnerstag hatte ihm die Verunsicherung wegen der nahenden US-Präsidentschaftswahl den fünften Tagesverlust in Folge eingebrockt. Er schloss 0,4 Prozent im Minus bei 10.325,88 Punkten.

Experten gehen davon aus, dass die US-Wirtschaft im Oktober 175.000 neue Stellen geschaffen hat nach einem Plus von 156.000 im Vormonat. Dies würde die Erwartung untermauern, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinsen im Dezember anhebt. Daneben stehen die Stimmungsbarometer der Einkaufsmanager aus Deutschland und der Euro-Zone auf dem Terminplan. Einen genauen Blick werden Anleger auch auf die Quartalsergebnisse der Commerzbank, BMW und Evonik werfen.

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An der Wall Street hatten die US-Indizes nach Börsenschluss in Deutschland nachgegeben. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,2 Prozent tiefer, während der Nasdaq 0,9 Prozent verlor. Der S&P500 fiel um 0,4 Prozent.

In Tokio gab der Nikkei-Index am Freitag um 1,3 Prozent auf 16.905 Zähler nach. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 0,1 Prozent auf 3126 Punkte.

Commerzbank-Verlust fällt geringer aus als gedacht


Die Commerzbank ist infolge ihres bevorstehenden Umbaus wie erwartet in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust fiel mit 288 Millionen Euro allerdings deutlich niedriger aus als Analysten geschätzt hatten.

Grund für das Minus sind vor allem Abschreibungen von 627 Millionen Euro auf den Firmenwert der ehemaligen Dresdner Bank wegen der Zusammenlegung der Investmentbank mit dem Mittelstandsgeschäft, wie die zweitgrößte deutsche Bank am Freitag mitteilte.

Nach neun Monaten steht ein Gewinn von 96 (Vorjahr: 891) Millionen Euro zu Buche, auch für das Gesamtjahr erwartet die Commerzbank schwarze Zahlen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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