Börse Frankfurt: Dax-Anleger warten auf Signale von Trump

Börse Frankfurt: Dax-Anleger warten auf Signale von Trump

, aktualisiert 11. Januar 2017, 07:20 Uhr
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Auf der Konjunkturseite dürfte am Mittwoch die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed im Mittelpunkt stehen.

Quelle:Handelsblatt Online

Im Mittelpunkt des heutigen Börsentages steht die erste Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Wird er etwas zum Handel mit China sagen? An seinem Konjunkturprogramm machen sich erste Zweifel breit.

FrankfurtTrotz positiver Konjunkturdaten aus China hatte der Dax seinen Schwung verloren. Am gestrigen Dienstag schloss der Dax nur 0,2 Prozent im Plus auf 11.583 Punkten. Der Euro Stoxx 50 Index für die Standardwerte im Euro-Raum verlor leicht. Vor dem Börsenstart sieht die Lage auch nicht besser aus. Das deutsche Börsenbarometer notiert vorbörslich bei 11.571 Zähler und damit nur geringfügig unter dem Vortagesschluss.

Dabei überraschte das Reich der Mitte am Dienstag mit einem unerwartet deutlichen Anstieg der Produzentenpreise um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies interpretierten Ökonomen als gutes Zeichen für die Konjunkturentwicklung der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

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Die Unsicherheit um die Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump begrenze derzeit die Gewinne, hieß es aus dem Handel. Marktexperte Jens Klatt sagte: „Nachdem die Aktienmärkte in den Jahresschluss hinein mit der Aussicht auf umfangreiche Konjunkturpakete und Steuersenkungen durchgestartet sind, machen sich nun offensichtlich erste Zweifel breit, ob Trump seine Vorstellungen umsetzen kann.“

Börsianer warteten nun auf die für den heutigen Mittwoch terminierte erste Pressekonferenz von Trump als designierter US-Präsident. Mit Spannung wird an den Märkten vor allem erwartet, ob der Republikaner eine harte Haltung zu Handelsabkommen und den Beziehungen zu China an den Tag legen wird. Die Pressekonferenz soll um 11.00 Uhr Ortszeit (17.00 Uhr MEZ) stattfinden.

Die Vorgaben aus Übersee sind nicht sehr bedeutend: Der Dow-Jones -Index der Standardwerte ging 0,2 Prozent tiefer aus dem Handel mit rund 19.856 Punkten. Er war am Freitag haarscharf davor gewesen, erstmals über die psychologisch wichtige Marke von 20.000 Zählern zu springen. Der breiter gefasste S&P-500 trat auf der Stelle mit knapp 2269 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg dagegen um 0,4 Prozent auf fast 5552 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,2 Prozent im Plus auf 11.583 Punkten.

Die Tokioter Börse hat sich am Mittwoch gut behauptet. Der Nikkei der 225 führenden Werte stieg im Vormittagshandel um 0,3 Prozent auf 19.358 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 0,4 Prozent auf 1548 Zähler.

Außerdem testet der Bund testet den Appetit der Investoren auf seine langlaufenden Anleihen. Deutschland platziert eine neue zehnjährige Anleihe - das wichtigste Refinanzierungsinstrument des Bundes. Geplant sind fünf Milliarden Euro. Ausgestattet wird die Anleihe mit einem Zinsschein von 0,25 Prozent. Das ist nicht viel - aber immerhin mehr als der Zinskupon von null Prozent, den es für die im vergangenen Juni platzierte zehnjährige Anleihe gab. Diese wurde mehrfach aufgestockt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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