Börse Frankfurt: Dax fällt unter 12.100 Punkte

Börse Frankfurt: Dax fällt unter 12.100 Punkte

, aktualisiert 06. September 2017, 07:41 Uhr
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Börsianer konzentrieren sich auf den starken Euro.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt starten vorsichtig in den Tag. Dazu tragen vor allem Kursverluste an der Wall Street bei. Im Fokus der Akteure stehen heute die Änderungen in den Indizes MDax und SDax.

FrankfurtNach Kursverlusten in Übersee dürften die Anleger zur Wochenmitte Aktien nur mit spitzen Fingern anfassen. Banken und Broker sagten für die offizielle Eröffnung ein Dax-Minus von etwa 0,4 Prozent voraus.

Dementsprechend notierte das deutsche Marktbarometer vor dem Start der Präsenzbörse bereits unter der Marke von 12.100 Punkten. Am Dienstag hatte der Leitindex 0,2 Prozent im Plus bei 12.123 Punkten geschlossen.

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Neben der weiter schwelenden Nordkorea-Krise kreisen die Gedanken der Anleger vor allem um die EZB-Ratssitzung am Donnerstag. EZB-Chef Mario Draghi stehe bei der anschließenden Pressekonerenz ein Balanceakt bevor, sagte Didier Saint-Georges, Geschäftsführer beim Vermögensverwalter Carmignac. Er müsse Investoren auf eine Straffung der Geldpolitik vorbereiten, ohne sie zu verschrecken und Kursturbulenzen auszulösen.

Konjunkturdaten werden nur wenige erwartet. In den USA wird das Stimmungsbarometer der ISM-Einkaufsmanager veröffentlicht. Auf Unternehmensseite werden Anleger sich die Neuordnung von MDax und SDax genauer anschauen.

Wie erwartet werden Grand City Properties und die "neue" Metro in den MDax einziehen. Dafür steigt wieder einmal Rational in den SDax ab. Zudem muss Bilfinger seinen Platz räumen.

An der Wall Street weitete der Dow Jones am Dienstag seine Verluste nach Handelsschluss in Europa etwas aus und ging mit einem Abschlag von einem Prozent aus dem Handel. Der S&P 500 verlor 0,8 Prozent, der Nasdaq schloss 0,9 Prozent schwächer.

In Fernost tendierten die Börsen am Mittwoch uneinheitlich: Der Nikkei-Index lag 0,2 Prozent im Minus, die Börsen auf dem chinesischen Festland waren kaum verändert.

Quelle:  Handelsblatt Online
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