Börse Frankfurt: Dax freut sich über Ausgang des TV-Duells

Börse Frankfurt: Dax freut sich über Ausgang des TV-Duells

, aktualisiert 20. Oktober 2016, 07:39 Uhr
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Im deutschen Leitindex gab es am Montag nur wenige Gewinner.

Quelle:Handelsblatt Online

Langsam legt sich die Unsicherheit, wer zum US-Präsidenten gewählt wird und wann die US-Notenbank die Zinsen erhöht. Der deutsche Aktienindex signalisiert deshalb vor dem Börsenstart steigende Kurse.

FrankfurtKursgewinne an der Wall Street haben einige Anleger am gestrigen Mittwoch zum Kauf europäischer Aktien ermuntert. Durchwachsene Firmenbilanzen dämpften ihre Kauflaune jedoch. Der Dax schloss 0,1 Prozent fester bei 10.645,68 Punkten.

Thema am Markt wird auch das TV-Duell der Präsidentschaftskandidaten sein. „Sollte Trump unerwartet wieder Boden gutmachen, wäre dies Gift für die Aktienmärkte“, warnte Jochen Stanzl, Analyst des Online-Brokers CMC Markets bereits gestern. Der für die Republikaner antretende Milliardär gilt als unberechenbar und als Investorenschreck. Die ehemalige Außenministerin Clinton steht dagegen für Kontinuität.

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Ein Blick auf die vorbörslichen Daten zeigt, dass offenbar Clinton das TV-Duell für sich entscheiden hat. Das deutsche Börsenbarometer notiert vor dem Börsenstart bei 10.668 Zählern, ein Plus mehr als 20 Punkten gegenüber dem Vortagesschluss.

Auch das Thema Zinserhöhung in den USA wird immer eindeutiger. Denn am gestrigen Abend hat die US-Notenbank Fed ihren Konjunkturbericht - im Fachjargon als „Beige Book“ bekannt. Viele Händler erwarten, dass die Fed erst im Dezember die Zinszügel anziehen wird. Denn eine Erhöhung Anfang nächsten Monats und damit wenige Tage vor den Präsidentschaftswahlen vom 8. November gilt als unwahrscheinlich.

Indizien für einen möglichen Ausgang der Zinserhöhung und der US-Präsidentenwahl helfen, die Ungewissheit zu mindern und können schon für leicht ansteigende Kurse sorgen – egal ob die Umfragen für Donald Trump sprechen, oder ob die Konjunkturdaten eine Zinsanhebung unterstützen, meinte Börsenexperte Stephan Heibel bereits am vergangenen Montag. „Hauptsache, die Ungewissheit schwindet“, sagte er.

Von der EZB, die an diesem Donnerstag zu ihrer turnusmäßigen Sitzung zusammenkommt, erwarten die Experten keine geldpolitischen Änderungen. Gleichwohl hoffen sie darauf, dass Notenbankpräsident Mario Draghi bei der Pressekonferenz Hinweise gibt, was mögliche Entscheidungen bezüglich des Anleihekaufprogramms im Dezember betrifft. James Athey, Investmentmanager bei Aberdeen Asset Management, meint: Das EZB-Treffen könnte für Draghi eine mühsame Veranstaltung werden.

Die aufkommende Erholung des Wachstums in der Euro-Zone sei immer noch recht fragil. Nicht zuletzt, weil sich die Defizite immer noch ausweiten, auch wenn die Geldpolitik die lockerste ist, die es jemals gab. Da man nicht so genau wisse, was man noch tun soll, werde Draghi sich wahrscheinlich fürs Nichtstun entscheiden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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