Börse Frankfurt: Dax geht in die Erholungsphase

Börse Frankfurt: Dax geht in die Erholungsphase

, aktualisiert 13. Januar 2017, 08:02 Uhr
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Aktienhändler schauen am Freitag vor allem auf die Einzelhandelsumsätze in den USA.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach deutlichen Verlusten am Donnerstag dürfte der Dax am Freitagmorgen leicht höher starten. Die Vorgaben dürften Anleger erfreuen. Die Musik spielt auch am Freitag hauptsächlich in den USA.

Frankfurt/DüsseldorfWas erwartet Anleger am letzten Tag der Handelswoche? Börsianern zufolge könnte sich der Dax zu Beginn des Handels leicht von seinen Verlusten vom Vortag erholen. Vorbörslich notiert er eine Stunde vor Handelsbeginn mit 11.570 Zählern knapp 0,3 Prozent stärker als am Donnerstagabend.

Dort war er mit einem Verlust von einem Prozent bei 11.526 Punkten aus dem Handel gegangen – Anleger hatten vergeblich auf konkrete Angaben zur Wirtschaftspolitik des designierten US-Präsidenten Trump gehofft. „Infrastrukturmaßnahmen, Deregulierung, Steuerreform und so weiter – nahezu keine der vielen im Wahlkampf geäußerten Ideen zur Stimulierung der Wirtschaft fanden mehr Erwähnung“, sagte BayernLB-Analyst Norbert Wuthe. Daher steht auf Wochensicht bislang ein leichter Verlust, obwohl der deutsche Leitindex am Mittwoch noch auf einem 18-Monats-Hoch bei 11.692 Punkten geschlossen hatte.

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Die Vorgaben aus Asien sind durchaus vielversprechend: Der Nikkei-Index, der die 225 führenden Werte abbildet, gewann 0,8 Prozent auf 19.287 Punkte. Der breiter gefasste Topix kletterte um, 0,6 Prozent auf 1545 Zähler. Händler erklärten die Aufschläge mit Hoffnungen an den Märkten, dass Trump die nach der Finanzkrise 2008 erlassenen Reformen zur Bankenregulierung teilweise aufheben könnte. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 0,3 Prozent auf 3109 Punkte. An der Wall Street hatten die US-Indizes nach Börsenschluss in Deutschland zugelegt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,3 Prozent und der Nasdaq 0,3 Prozent tiefer. Der S&P500 fiel um 0,2 Prozent.

Banktitel dürften auch in Deutschland unter besonderer Beobachtung stehen. Die Deutsche Bank verlor am Donnerstag satte 3,5 Prozent, die Commerzbank fast 2,7. Auch Pharma- und Autotitel waren massiv unter Druck getaten. Die Versorger RWE und Eon hingegen grüßten von der Dax-Spitze.

Ihr Augenmerk richten Anleger unter anderem auf die Zahlen zum US-Einzelhandelsumsatz im wichtigen Weihnachtsgeschäft sowie das von der Universität Michigan ermittelte Barometer für die Stimmung der Verbraucher. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft.

Außerdem öffnen mit JP Morgan, Wells Fargo und die Bank of America gleich zwei US-Banken ihre Bücher. Spannend werde, ob die Unternehmensgewinne als wichtigste Triebfeder für Aktien von Trumps Maßnahmen profitierten, sagt Volkswirt Carsten Klude vom Bankhaus M.M. Warburg.

Quelle:  Handelsblatt Online
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