Börse Frankfurt: Dax hält sich über 9000 Punkten

Börse Frankfurt: Dax hält sich über 9000 Punkten

, aktualisiert 04. November 2013, 07:39 Uhr
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Händler in Frankfurt: Am Ende einer Rekordwoche sorgten Aussagen der US-Notenbank Fed für leichtere Kurse.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Dax steigt vorbörslich leicht über das Schlussniveau der Vorwoche. In den nächsten Tagen kommt eine Flut von Unternehmensdaten auf die Anleger zu.

FrankfurtDer Dax steigt vorbörslich. Vor Beginn des Präsenzhandels liegt das Marktbarometer deutlich über 9000 Punkten. Am Freitag hatte sich der Leitindex eine kleine Verschnaufpause gegönnt. Am Ende schloss er 0,3 Prozent leichter bei 9007 Punkten.

In dieser Woche kommen viele Quartalsberichte. Der Datendienst Markit veröffentlicht heute Einkaufsmanagerindizes für die deutsche Industrie und die Euro-Zone für Oktober. Zudem kommt der Sentix-Konjunkturindex. Ihre Zahlen präsentieren Audi, Fuchs Petrolub, HSBC und Ryanair.

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Der Billigflug-Pionier Ryanair stellt sich auf einen harten Preiskampf im Winter ein und senkt zum zweiten Mal binnen weniger Monate seine Gewinnprognose. Für das Geschäftsjahr bis März sagte die größte Billig-Fluggesellschaft Europas am Montag einen Gewinn von 510 Millionen Euro voraus, bisher waren es noch 570 Millionen Euro. Zum ersten Mal seit fünf Jahren dürfte damit der Gewinn verglichen mit dem Vorjahr zurückgehen. Für die Wintermonate rechnet Ryanair damit, dass die Flugpreise um zehn Prozent zurückgehen.

Der Mannheimer Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub bekommt den starken Euro zu spüren. Der Wechselkurseffekt ließ den Umsatz von Januar bis September bei 1,38 Milliarden Euro stagnieren. Organisch wäre er um 2,9 Prozent gewachsen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 237 Millionen Euro gestiegen. Der Konzern stellte wegen der Euro-Stärke sein Wachstumsziel für dieses Jahr in Frage.

Beim Rennen um die Internetanzeigen-Tochter Scout der Deutschen Telekom sind einem Zeitungsbericht zufolge noch drei Finanzinvestoren dabei. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtete, handelt es sich um EQT aus Schweden sowie Silver Lake und Hellman & Friedman aus den USA. Weil die Preisvorstellungen weit auseinander lägen, sei die Angebotsfrist um eine Woche auf den kommenden Montag verlängert worden. Dem Bericht zufolge ist die Telekom nun offenbar bereit, eine Mehrheit an der Gruppe abzugeben, zu der das Portal ImmoScout24 gehört.


Eine Flut von Firmendaten


Dienstag
Die Anleger warten auf die September-Erzeugerpreise in der Euro-Zone. In den USA steht der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor für Oktober auf der Agenda. Ihre Quartalszahlen geben Beiersdorf, BMW, der Fresenius-Konzern sowie seine Tochter Fresenius Medical Care, Hannover Rück, Heidelberger Druckmaschinen, Loewe, Symrise und Tognum bekannt, außerdem AOL, Holcim, Nissan, Tesla und T-Mobile USA.

Mittwoch
In Deutschland stehen der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor für Oktober und der Auftragseingang der Industrie im September an. Für die Euro-Zone wird der Einkaufsmanagerindex für Oktober erwartet. Aus den USA kommt zudem der Index der Frühindikatoren für Oktober. Quartalszahlen kommen von Axel Springer, Dürr, ElringKlinger, Fraport, Klöckner & Co., Kuka, Sky Deutschland, Xing, Alstom, ING, Prudential, Toyota und Time Warner.

Donnerstag
Ein besonderer Blick gilt dem EZB-Zinsentscheid. Die Notenbank von Japan veröffentlicht ihren Monatsbericht. In Deutschland erfahren die Anleger die Erzeugung im produzierenden Gewerbe im September. Die USA berichten über die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im dritten Quartal. Bei den Firmen stehen Zahlen von Adidas, Commerzbank, Deutscher Telekom, Munich Re und Siemens im Fokus. Auch Continental, Crédit Agricole,Fielmann, Groupon, Jungheinrich, KfW, Morphosys, ProSiebenSat1, Rhön-Klinikum, Société Générale und Walt Disney öffnen ihre Bücher.

Freitag
In Deutschland erfahren Anleger September-Handelsbilanzsaldo. Zudem kommt eine Reihe von Daten aus den USA, unter anderem die neu geschaffenen Stellen im Oktober. Aus Unternehmenssicht stehen Zahlen von Allianz, IAG, Puma, Rheinmetall und Telefónica an.


Quelle:  Handelsblatt Online
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