Börse Frankfurt: Dax im Ruhemodus

Börse Frankfurt: Dax im Ruhemodus

, aktualisiert 31. Mai 2017, 07:41 Uhr
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Dax-Anleger agieren am Monatsschluss eher lustlos.

Quelle:Handelsblatt Online

Eine Monatsendrally wird der Dax am letzten Mai-Tag wohl kaum hinlegen. Auf außerbörslichen Plattformen notiert das deutsche Aktienbarometer auf dem Stand des Vortags. MDax-Anleger blicken auf die Halbjahreszahlen von Metro.

Düsseldorf/FrankfurtDeutsche Aktienanleger bleiben wohl auch am Mittwoch eher lustlos. „Der Dax pendelt weiter in seiner Seitwärtsspanne zwischen 12.500 und 12.700 Punkten“, meint Jochen Stanzl von CMC Markets. Es bleibe nun zu hoffen, „dass die Spanne nicht in den kommenden Tagen noch enger wird“. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex Dax leicht tiefer bei 12.598 Punkten geschlossen. New York Schluss Euro/Dollar 1,1171 1,1184 Pfund/Dollar 1,2808 1,2855 Dollar/Yen 111,00 110,83 aktuell EZB- Fixing Euro/Pfund 0,8720 0,8679

Auch aus Fernost ist kein Rückenwind zu spüren. Der japanische Nikkei-Index schloss leicht im Minus bei 19.630 Punkten. Ein Grund: der starke Yen. Die US-Währung sank fast auf ein Zweiwochentief von 110,665 Yen.

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Unter Druck geriet auch das Pfund Sterling. Die Devise gab gegen den Dollar um mehr als ein halbes Prozent nach. Der Euro erholte sich von seinem Tief am Dienstag und notierte bei 1,176 Dollar. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9762 Franken je Dollar und 1,0901 Franken je Euro gehandelt.

Nach den Inflationszahlen für Deutschland veröffentlicht die europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwochvormittag ihre Vorabschätzung zur Entwicklung der Verbraucherpreise in der Euro-Zone für Mai vor. Erwartet wird eine Teuerungsrate von 1,5 Prozent. Im April hatte sie bei 1,9 Prozent gelegen.

Halbjahreszahlen legt am Mittwoch die im MDax notierte Metro AG vor. Analysten erwarten im Segment Cash & Carry einen um 1,2 Prozent gesunkenen Umsatz. Bei der vor der Abspaltung stehenden Elektronikhandelssparte Media Saturn wird hingegen mit einem Erlösplus von 0,6 Prozent gerechnet.

Mit Spannung werden Anleger zudem auf die Quartalszahlen von Startup-Investor Rocket Internet blicken. Analysten zeigten sich zuletzt optimistisch: „Die Geschäfte der Beteiligungen im Portfolio der Startup-Schmiede entwickeln sich in die richtige Richtung“, schrieb etwa Lucas Boventer von Warburg Research. Erst am Montag hatte sich die Rocket-Internet-Beteiligung Delivery Hero, ein Lieferdienst für Mahlzeiten („Lieferheld“, „Foodora“, „Pizza.de“), mit einem Zukauf im Nahen Osten verstärkt. Das nährte Spekulationen über einen womöglich schon Mitte Juni anstehenden Börsengang des Unternehmens.

Quelle:  Handelsblatt Online
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