Börse Frankfurt: Dax nimmt 8300 Punkte ins Visier

09. September 2013, aktualisiert 09. September 2013, 07:19 Uhr
Der Dax hat am Freitag ein halbes Prozent zugelegt. Diesen Schwung nimmt der Leitindex mit in die neue Woche. Quelle: ReutersBild vergrößern
Der Dax hat am Freitag ein halbes Prozent zugelegt. Diesen Schwung nimmt der Leitindex mit in die neue Woche. Quelle: Reuters
Quelle: Handelsblatt Online

Der deutsche Leitindex könnte heute einen weiteren Sprung machen. Vor Beginn des Präsenzhandels geht es leicht nach oben. Anleger achten in dieser Woche vor allem auf die Autobauer.

Der Dax nimmt Anlauf auf die Marke von 8300 Punkten. Vorbörslich ist der Leitindex nur noch wenige Punkte von der runden Marke entfernt. Damit nimmt das Markbarometer den Schwung der vergangenen Woche mit. Am Freitag hatte der ein Tageshoch bei 8296 Punkte erreicht und am Ende 0,5 Prozent höher bei 8276 Punkten geschlossen.

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Die Vorgaben aus Fernost stützen die Stimmung. Die Tokioter Börse hat euphorisch auf die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2020 an die japanische Hauptstadt reagiert. Gestützt wurde der Markt zudem von Zahlen zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts.

Im Blickpunkt stehen in dieser Woche die Autohersteller. Die weltgrößte Automobilmesse IAA startet heute. Schwerpunkte der Messe sind Elektrofahrzeuge und die Vernetzung des Automobils. Die Branche hofft durch ein Modellfeuerwerk auf die Trendwende im seit Monaten rückläufigen europäischen Markt.

Die Rückversicherer klagen bei ihrem jährlichen Treffen in Monte Carlo ihr Leid über die Konkurrenz durch alternative Produkte. Investoren entdecken vor allem Katastrophenanleihen als lukrative Geldanlage. Das Treffen zeigt: Das klassische Modell der Rückversicherer verliert damit zunehmend an Bedeutung.

Das Bundeswirtschaftsministerium hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach es im seit Jahren Lkw-Maut-Streit mit Daimler und der Deutschen Telekom einen Milliarden-Verzicht empfiehlt. Es gebe zwar einen internen Vermerk zum Bundeshaushalt und zur Finanzplanung, erklärte ein Sprecher des Ministeriums am Sonntagabend auf Anfrage. Dabei gehe es aber um eine allgemeine Bewertung zu möglichen Chancen und Risiken für den Bundeshaushalt.

Der Arzneimittelhersteller Boehringer Ingelheim hat mit seiner umsatzstärksten Arznei in einem groß angelegten Test punkten können. Eine drei Jahre lange Studie mit mehr als 17.000 Patienten habe die Wirksamkeit und Sicherheit der Raucherlungen-Arznei Spiriva in zwei gebräuchlichen Verschreibungsformen bestätigt, teilte Deutschlands zweitgrößter Pharmakonzern am Montag mit. Spiriva ist mit einem Jahresumsatz von 3,6 Milliarden Euro gegenwärtig die Top-Arznei des Familienunternehmens aus Ingelheim bei Mainz. Das Medikament ist bereits seit mehr als zehn Jahren auf dem Markt.

 

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