Börse Frankfurt: Dax springt locker über 9400 Punkte

Börse Frankfurt: Dax springt locker über 9400 Punkte

, aktualisiert 07. Juli 2016, 07:07 Uhr
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Bankaktien stehen derzeit im Fokus.

Quelle:Handelsblatt Online

Ein positiver Abschluss an Wall Street hat auch den Optimismus am deutschen Aktienmarkt wieder erhöht. Der erholte sich bereits vorbörslich deutlich und bewegt sich in Richtung 9500 Punkte - dank guter US-Konjunkturdaten.

FrankfurtÜberraschend gute US-Konjunkturdaten haben der Wall Street zu Gewinnen verholfen. Die US-Börsen drehten im Handelsverlauf am Mittwoch ins Plus, nachdem sich die Geschäfte der US-Dienstleister im Juni überraschend deutlich besserten. Dies ließ Anleger hoffen, dass die US-Wirtschaft im zweiten Quartal an Fahrt gewonnen hat. Zuvor hatten die Unsicherheiten nach dem Referendum der Briten für einen Austritt aus der EU noch den Handel bestimmt.

Der Dow-Jones-Index stieg um 0,4 Prozent auf 17.919 Punkte. Der Dax war zuvor um 1,7 Prozent auf 9373 Punkte gefallen. Durch den positiven Abschluss an Wall Street stieg der Index vorbörslich am Donnerstag jedoch wieder deutlich über die Marke von 9400 Punkten und hat 9500 Punkte schon wieder im Blick.

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Die politische Krise in Großbritannien nach dem Brexit-Votum hatte den Finanzmärkten am Mittwoch erneut zugesetzt. „An Europas Börsen überschlagen sich die Sorgen über die Brexit-Folgen und die Finanzstabilität“, erklärte Niall Delventhal vom Brokerhaus FXCM.

Auch die Lage der italienischen Banken beunruhigte die Anleger. Die Kurse der Deutschen Bank und der Credit Suisse waren am Mittwoch auf neue Rekordtiefstände gefallen. Die Anleger fürchten, dass die Banken bei einer Wirtschaftsflaute mit Kreditausfällen zu rechnen haben. Die italienischen Geldhäuser ächzen unter einem 360 Milliarden Euro schweren Berg fauler Kredite.

Bei den deutschen Dax-Werten dürfte heute unter anderem die Aktie von RWE im Fokus stehen. Die Tochtergesellschaft RWE Power wird im Rahmen der Jahrespressekonferenz voraussichtlich Auskunft über mögliche Einsparungen in der Braunkohle-Stromerzeugung im Rheinischen Revier geben.

Aktionäre werden sich außerdem für eine Studie der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) interessieren, die die Vorstandsvergütungen von Dax- und MDax-Konzernen darstellen wird.

In Luxemburg urteilt der EuGH zu Lizenzgebühren in der Pharmabranche. Es geht um die Frage, ob ein Lizenznehmer für die Nutzung eines Patents Gebühren zahlen muss - auch wenn das Patent für nichtig erklärt worden ist. Hintergrund ist ein Rechtsstreit in Frankreich zwischen dem deutschen Unternehmen Hoechst/Sanofi-Aventis als Lizenzgeber und dem amerikanischen Unternehmen Genentech.



Quelle:  Handelsblatt Online
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