Börse Frankfurt: Dax steht vor schwachem Start

Börse Frankfurt: Dax steht vor schwachem Start

, aktualisiert 22. Juli 2016, 07:19 Uhr
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Noch ist nicht jeder im Urlaub.

Quelle:Handelsblatt Online

Dem deutschen Leitindex könnte am heutigen Handelstag ein kräftige Korrektur bevorstehen. Bei der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen steht der Einfluss des Brexit-Votums im Vordergrund.

FrankfurtAm Vortag kam der Deutsche Aktienindex nicht wirklich vom Fleck. Auch die Ergebnisse der so wichtigen EZB-Ratssitzung vermochten keinen Charme zu versprühen – waren sie einfach viel zu vorhersehbar. Der Dax schloss auf 10.156 Punkten 0,1 Prozent im Plus. Wie erwartet beschloss das oberster Gremium der Europäischen Zentralbank keine neuen Großmaßnahmen und beließ sowohl Einlagen- als auch Leitzins auf ihrem bisherigen Niveau.

Doch am heutigen Handelstag scheint es in eine Richtung zu geht - und zwar abwärts: Die Frankfurter Benchmark notiert vorbörslich bei 10.105 Punkten, 50 Zähler unter dem gestrigen Vortagesschluss.

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Denn die Vorgaben aus Übersee sind schwach: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent schwächer bei 18.515 Punkten, nachdem er neun Tage in Folge Kursgewinne und Rekordwerte erreicht hatte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,4 Prozent nach auf 2165 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank um 0,3 Prozent auf 5074 Stellen.

Am japanischen Aktienmarkt hat die stärker werdende Landeswährung die Kurse gedrückt. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg kann dafür ein Radio-Interview mit dem Zentralbankchef Haruhiko Kuroda verantwortlich gemacht werden, in dem er die Hoffnung auf Helikoptergeld relativierte. Im Vormittagshandel am Freitag verliert der 225 Werte umfassende Nikkei verliert 0,9 Prozent.

Die Termine heute: Der Markit-Einkaufsmanager-Index für Deutschland und die Euro-Zone gibt Einblicke, wie die Stimmung in der europäischen Wirtschaft ist. Der heute vorgestellte Juli-Wert wird reflektieren, ob das britische Brexit-Votum auf die Einschätzung der Firmen zur Geschäftslage durchgeschlagen ist. Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange wollen gemeinsam eine europäische Superbörse bilden. Am Nachmittag informiert die Deutsche Börse darüber, wie viele Aktionäre die Offerte bereits angenommen haben. Die Frist läuft noch bis kommenden Dienstag, und die meisten Anleger werden sich wohl erst kurz vor Schluss entscheiden.

Analysten erwarten heute Mittag starke Zahlen von General Electric (GE). Der amerikanische Siemens-Konkurrent könnte den stärksten Gewinnzuwachs in fünf Jahren präsentieren. GE-Chef Jeffrey R. Immelt hat den Konzern in den vergangenen Jahren erfolgreich umgebaut. Die Aktie ist schon jetzt auf einem Acht-Jahres-Hoch.

Vittorio Colao, Chef des britischen Mobilfunkriesen Vodafone, wird heute Vormittag in London die Zahlen für das erste Quartal vorlegen, das bis Juni 2016 lief. Vodafone ist der zweitgrößte Mobilfunkkonzern der Welt nach China Mobile.

Quelle:  Handelsblatt Online
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