Börse Frankfurt: Dax trotzt den schwachen US-Vorgaben

Börse Frankfurt: Dax trotzt den schwachen US-Vorgaben

, aktualisiert 10. Oktober 2016, 07:29 Uhr
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Warum nur spricht die Konjunktur keine klarere Sprache?

Quelle:Handelsblatt Online

Vor dem Börsenstart stehen die Zeichen beim Dax auf leichte Kursgewinne. Angesichts der nähernden US-Präsidentschaftswahl befinden sich nach Meinung von Experten immer mehr Investoren in Lauerstellung.

FrankfurtBörsianer erwarten große Schwankungen an den Aktien- und Devisenmärkten, bis Anfang November klar ist, ob die Demokratin Hillary Clinton oder der Republikaner Donald Trump ins Weiße Haus einziehen wird. "Wegen der sich nähernden US-Präsidentschaftswahl befinden sich immer mehr Investoren in Lauerstellung", sagt Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank.

Bei der Deutschen Bank ist derzeit noch offen, ob die vom US-Justizministerium in den Raum gestellte Strafzahlung von 14 Milliarden Dollar geringer ausfällt. Finanzkreisen zufolge kann sie sich trotz der aktuellen Vertrauenskrise an den Märkten auf ihren Großaktionär Katar verlassen. In der alten Woche gewannen die Titel des Instituts 4,5 Prozent.

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Der Leitindex Dax kam dagegen kaum vom Fleck. Am Freitag schloss er 0,7 Prozent tiefer bei 10.490 Zählern. Im vorbörslichen Handel notiert die Frankfurter Benchmark bei 10.510 Punkten. "Die am Dienstag erst einmal in den USA anlaufende Quartalszahlensaison könnte den Börsen wieder eine klarere Richtung geben", sagt Robert Greil, Chefstratege von Merck Finck Privatbankiers. "Wir bezweifeln aber, dass sie ihnen zum Ausbruch aus den verbreiteten Seitwärtstrends verhilft."

Unerwartet schwache Arbeitsmarktzahlen belasteten zum Wochenschluss die Wall Street. In der US-Wirtschaft entstanden im September deutlich weniger Stellen als vorhergesagt, und die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum August um 0,1 Punkte auf fünf Prozent. Die Entwicklung ist auch für die US-Notenbank wichtig, weil sie einen robusten Job-Markt zur Bedingung für eine weitere Zinsanhebung gemacht hat.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 18.240 Zählern aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,3 Prozent auf 2153 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte ebenfalls 0,3 Prozent ein und endete auf einem Stand von 5291 Punkten. Auf Wochensicht ergibt sich für den Dow und die Nasdaq ein Verlust von jeweils 0,4 Prozent, für den S&P von 0,7 Prozent.

Am Dienstag lässt sich Alcoa in die Bücher blicken. Die Zahlen des vom früheren Siemens -Chef Klaus Kleinfeld geführten US-Aluminium-Herstellers eröffnen traditionell die Bilanzsaison in den USA und sind ein Indikator für die gesamte Konjunktur. "Hier wird spannend, welchen Ausblick Alcoa für 2017 geben wird", sagt Experte Halver. Am Freitag folgen die Großbanken JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo. Diesseits des Atlantiks legen unter anderem der Konsumgüter-Hersteller Unilever (Donnerstag) und der Luxusgüter-Anbieter LVMH (Montag) ihre Zahlen vor.

Quelle:  Handelsblatt Online
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