Börse Frankfurt: Dax vorbörslich leicht im Plus

Börse Frankfurt: Dax vorbörslich leicht im Plus

, aktualisiert 03. August 2016, 08:11 Uhr
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Unternehmenszahlen stehen im Fokus der Anleger.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach dem Absturz von Commerzbank und Deutscher Bank am Dienstag gibt sich der Dax am Mittwoch vorbörslich zurückhaltend. Vor allem Unternehmenszahlen werden nach Einschätzung der Börsianer den Handel bestimmen.

FrankfurtAn den Aktienmärkten müssen Anleger am Mittwoch erneut eine Vielzahl von Unternehmenszahlen verarbeiten. Die Deutsche Post hat unter anderem ihre Quartalszahlen präsentiert, auch der Roboter- und Anlagenbauer Kuka legte vor. Vorbörslich notierte der Dax minimal im Plus auf 10.150 Punkten.

Anleger werden sich nach Einschätzung von Börsianern erst einmal bedeckt halten. Am Dienstag hatte die Unsicherheit über die Zukunft der angeschlagenen Bankenbranche den Dax um 1,8 Prozent auf 10.144 Punkte gedrückt.

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Die Deutsche Post verdiente im abgelaufenen Quartal mit 752 Millionen Euro vor Steuern und Zinsen mehr als Analysten erwartet hatten. Der Gewinn des Roboterbauers Kuka ging dagegen im Halbjahr deutlich zurück. Von Seiten der Banken legten die französische Societe Generale und die britische HSBC ihre Quartalszahlen vor.

Auf der Konjunkturseite könnte im Tagesverlauf der private Arbeitsdienstleister ADP in den USA erste Signale über die Job-Entwicklung im Juli liefern. Von einer besseren Lage am Arbeitsmarkt hat die US-Notenbank Fed ihre Zinspolitik abhängig gemacht.

An der Wall Street hatten die US-Indizes am Dienstag nach Börsenschluss in Deutschland ihre Verluste leicht eingegrenzt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,5 Prozent und der Nasdaq 0,9 Prozent tiefer. Der S&P 500 verlor 0,6 Prozent.

In Tokio fiel der Nikkei-Index am Mittwoch um 1,6 Prozent auf 16.134 Punkte. Der Shanghai Composite legte 0,2 Prozent auf 2978 Zähler zu.


Bankaktien am Dienstag unter Druck

Am Dienstag standen europaweit Bankaktien besonders stark unter Druck. Es scheine sich nun vermehrt Skepsis rund um den Banken-Stresstest vom Wochenende breit zu machen, schrieb Marktbeobachter Jens Klatt.

Hierzulande fielen die Commerzbank-Aktien um 9,19 Prozent auf 5,235 Euro. Im Handelsverlauf waren sie auf ein Rekordtief bei 5,223 Euro abgesackt. Das Finanzinstitut hatte nach schwachen ersten sechs Monaten die Hoffnung auf eine Wiederholung des Vorjahresergebnisses endgültig aufgegeben.

Die Papiere der Deutschen Bank verloren zum Handelsschluss knapp 5 Prozent. Sie hatten kurz vor Handelsende ein Rekordtief von 11,20 Euro erreicht.

Der EuroStoxx 50 beendete den Handel mit minus 2,03 Prozent bei 2906,98 Punkten. In Paris verlor der CAC 40 fast 2 Prozent, während der Londoner FTSE 100 lediglich 0,73 Prozent einbüßte.

Quelle:  Handelsblatt Online
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