Börse Frankfurt: Der Dax hat was aufzuarbeiten

Börse Frankfurt: Der Dax hat was aufzuarbeiten

, aktualisiert 16. Juni 2017, 07:50 Uhr
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Ein Händler blickt in der Börse in Frankfurt am Main nachdenklich auf seine Computerbilderschirme.

Quelle:Handelsblatt Online

Von wegen ruhiger Brückentag: Der große Verfallstag an den Terminbörsen - der Hexensabbat - wirft heute seinen Schatten voraus. Dazu kommen neue Griechenland-Kredite, Unsicherheit um Trump, und die US-Zinspolitik.

FrankfurtZum großen Verfall an den Terminmärkten am Freitag wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge mit leichten Kursgewinnen starten. Am Donnerstag hatte er 0,9 Prozent auf 12.691,81 Punkte verloren.

Wegen des Hexensabbats stellen sich Börsianer auf stärkere Kursausschläge an den Aktienmärkten ein, weil Investoren die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung bewegen wollen. An diesem Tag verfallen Optionen und Futures auf Aktien und Indizes.

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Hinweise auf die Verfassung der US-Konjunktur geben die Wohnbaubeginne im Mai sowie der Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan für Juni. Zudem werden Anleger bei den endgültigen Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise in der Euro-Zone genauer hinsehen.

An der Wall Street hatten sich die US-Indizes nach Börsenschluss in Deutschland kaum bewegt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,1 Prozent und der Nasdaq 0,5 Prozent tiefer. Der S&P500 fiel um 0,2 Prozent.

In Tokio zog der Nikkei-Index am Freitag um 0,7 Prozent auf 19.968 Zähler an. Er profitierte dabei unter anderem von den optimistischeren Konjunkturprognose der Bank von Japan (BoJ). An ihrer Geldpolitik rüttelte die Zentralbank erwartungsgemäß nicht. Der chinesische Shanghai Composite fiel um 0,3 Prozent auf 3122 Punkte

Die Euro-Finanzminister haben den Weg für weitere Kredite in Milliardenhöhe Richtung Griechenland und eine prinzipielle Mitwirkung des IWF freigemacht. Die Eurogruppe einigte sich darauf, dass die Regierung in Athen weitere 8,5 Milliarden Euro aus dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm erhalten soll.

Quelle:  Handelsblatt Online
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