Börse Frankfurt: Deutsche Bank sorgt für Trubel im Dax

Börse Frankfurt: Deutsche Bank sorgt für Trubel im Dax

, aktualisiert 23. Dezember 2016, 08:31 Uhr
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A Deutsche Bank banner is pictured in front of the German share price index, DAX board, at the stock exchange in Frankfurt, Germany September 30, 2016. REUTERS/Kai Pfaffenbach/File Photo

Quelle:Handelsblatt Online

Nach der Einigung im US-Hypothekenstreit steht die Deutsche Bank am Freitag im Mittelpunkt des Börsenhandels. Vorbörslich notiert die Aktie deutlich im Plus. Der Gesamthandel hingegen dürfte beschaulich bleiben.

FrankfurtBei der Deutschen Bank neigt sich ein äußerst turbulentes Jahr dem Ende entgegen. Am letzten Handelstag vor Heiligabend steht Deutschlands größtes Geldhaus erneut im Fokus: In der Nacht zu Freitag wurde bekannt, dass das Institut den seit langem erwarteten Vergleich mit den US-Behörden erzielt hat. Im Streit um Tricksereien mit Hypothekenkrediten zahlt die Bank insgesamt sieben Milliarden Dollar. Ursprünglich hatte das US-Ministerium eine Strafe von 14 Milliarden Dollar angesetzt.

Der Kurs der Deutschen Bank ging vorbörslich um etwa drei Prozent in die Höhe auf 18,33 Euro. Am Donnerstag waren die Titel nach einem Verlust von 1,36 Prozent noch Dax-Schlusslicht. Der Aktienkurs hat sich zuletzt deutlich stabilisiert – auf Monatssicht steht ein Plus von knapp 20 Prozent, auf Quartalssicht gar von über 50 Prozent. Zur Erinnerung: Als die US-Behörden im September die Forderung von 14 Milliarden Dollar Strafe eröffnet hatten, fiel der Kurs auf ein neues Allzeittief und unter die Marke von 10 Euro.

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Eine spannende Nacht also bei der Deutschen Bank – insgesamt hingegen dürfte der Freitagshandel eher überschaubar bleiben. Börsianern zufolge dürfte der Dax kaum verändert starten. Am Donnerstag hatte der Leitindex bei 11.456 Zählern stagniert. Experten rechnen am Freitag mit sehr dünnen Umsätzen, da die Börse Tokio geschlossen blieb und sich die Investoren in London am Mittag vorzeitig in das Weihnachtswochenende verabschieden.

Zu den wenigen Konjunkturdaten, die auf dem Terminplan stehen, zählt das von der Uni Michigan ermittelte Barometer der Stimmung der US-Verbraucher. Analysten sagen ein unverändertes Ergebnis von 98 Punkten voraus. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft.

An der Wall Street hatten sich die US-Indizes nach Börsenschluss in Deutschland kaum bewegt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 0,1 Prozent und der Nasdaq 0,4 Prozent tiefer. Der S&P500 fiel um 0,2 Prozent. Der chinesische Shanghai Composite fiel am Freitag um 0,8 Prozent auf 3113 Punkte.

Quelle:  Handelsblatt Online
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