Börse Frankfurt: Hexensabbat bringt Dax nicht aus der Ruhe

Börse Frankfurt: Hexensabbat bringt Dax nicht aus der Ruhe

, aktualisiert 17. Juni 2016, 07:30 Uhr
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Der Verfallstag an den Terminbörsen könnte die Kurse durcheinanderbringen – noch sind die Anleger aber positiv gestimmt.

Quelle:Handelsblatt Online

An den Börsen ist heute Hexensabbat, der Verfallstag für Terminkontrakte. Das könnte die Kurse durcheinanderwirbeln. Noch sieht es aber so aus, als blieben die Anleger gelassen. Vorbörslich notiert der Dax im Plus.

Düsseldorf/FrankfurtGleich drei Notenbanken hatten am Donnerstag ihre Zinsentscheidungen verkündet – und die zaghafte Erholung des Dax zunichte gemacht. Weder die SNB noch die Bank of Japan haben sich in Sachen Leitzinsen gerührt. Auch die Fed rüttelt nicht am Zinssatz, ebenso wie die Bank of England. Die hält vor dem Großbritannien-Referendum am 23. Juni die Füße lieber still. Und alle Währungshüter geben sich besorgt um den Zustand der Weltwirtschaft. Für den Dax ging es deshalb nach unten. Er sank um 0,6 Prozent auf 9550 Punkte.

Zum Wochenausklang sieht es so aus, als hätten die Anleger Lust, die während der Woche angefallenen Verluste zumindest teilweise wieder aufzuholen. Vorbörslich notiert der Dax gut ein Prozent höhe bei 9670 Punkten. Für Derivatehändler ist heute ein wichtiger Tag, denn es ist Hexensabbat an den Börsen. Am frühen Nachmittag verfallen Terminkontrakte – also Futures und Optionen – und es wird abgerechnet. Das könnte die Kurse im Laufe des Tages durcheinanderwirbeln.

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Gute Vorgaben aus den USA und Asien machen Zukäufe ebenfalls wahrscheinlicher: Die US-Börsen sind am Donnerstag mit Gewinnen aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Indexschloss mit einem Plus von 0,5 Prozent auf 17.733 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 2078 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte 0,2 Prozent auf 4844 Stellen vor.

Auch an der Tokioter Börse war Erholung angesagt: Der Nikkei-Index stieg zuletzt um 1,1 Prozent auf 15.606 Punkte. Händler erklärten die Aufschläge mit kursgünstigen Anschaffungen nach den deutlichen Verlusten an den Vortagen. Außerdem verwiesen sie auf die Landeswährung Yen, die ihre Aufwärtsbewegung zum Dollar stoppte.

Nach dem turbulenten Donnerstag stehen am Freitag nur wenige Konjunkturtermine auf der Agenda der Börsianer. Einer davon ist die Veröffentlichung der Leistungsbilanz der Euro-Zone. Außerdem treffen sich die EU-Finanzminister (Ecofin).

Quelle:  Handelsblatt Online
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