Börse Frankfurt : Jahreshoch ist hohe Hürde für den Dax

Börse Frankfurt : Jahreshoch ist hohe Hürde für den Dax

, aktualisiert 17. Februar 2017, 07:06 Uhr
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Unsicherheit über den Kurs des neuen US-Präsidenten Donald Trump hatte die Anleger zuletzt skeptischer werden lassen, sie nahmen Gewinne mit.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Dax tritt vor dem Börsenstart auf der Stelle. Mit Spannung wird aber der Kursverlauf der Allianz-Aktie erwartet. Das Unternehmen hat gestern Zahlen vorgelegt und ein milliardenschweres Rückkaufprogramm angekündigt.

FrankfurtDer Dax hat am Donnerstag gegenüber der Wall Street weiter an Boden verloren. Während die New Yorker Börsen im frühen Handel erneut Rekordhochs erreichten, kam der deutsche Leitindex den Tag über nicht auf Touren. Er beendete den Handel 0,3 Prozent tiefer bei 11 757 Punkten. Den Abstand auf seinen Rekordstand von 12 390 Punkten erhöhte er damit wieder auf mehr als 600 Punkte.

Auch am heutigen Freitag dürfte sich zum Handelsstart daran wenig ändern. Der deutsche Leitindex notiert vorbörslich bei 11.759 Zählern und damit in der Nähe des gestrigen Schlussstandes.

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Mittlerweile droht das bisherige Jahreshoch von 11 893 Punkten zu einer hohen Hürde zu werden. Den Experten des Börsenstatistik-Magazins Index-Radar schwant deshalb nichts Gutes: „Je länger ein Ausbruch auf sich warten lässt, desto ungeduldiger werden die Anleger“, warnten sie in einem aktuellen Kommentar und sprachen deshalb von einer wachsenden Korrekturgefahr.

Dieser Freitag ist zudem ein so genannter „kleiner Verfallstag“, an dem an den Terminmärkten die Optionen auf Aktien und Indizes auslaufen, was bei einzelnen Aktien für zusätzliche Bewegung sorgen könnte.

An der Wall Street haben die Aktien am Donnerstag keine klare Richtung gefunden, während Anleihen zulegen konnten und der Dollar abrutschte. Etwas Unterstützung für den Aktienmarkt brachte der als als guter Frühindikator geltende Philly-Fed-Index für Februar, der mit einem kräftigen Anstieg überraschte. Angesichts der leichten Schwäche am Aktienmarkt war Gold als sicherer Hafen gefragt.

Im US-Handelsverlauf am Donnerstag wuchsen unter den Anlegern Zweifel, ob US-Präsident Donald Trump tatsächlich große Steuersenkungs- und Ausgabenprogramme auflegen wird. Entsprechende Hoffnungen hatten in den vergangenen Tagen die Kurse in immer neue Höhen schnellen lassen. Nun aber drückten zudem durchwachsen ausgefallene Konjunkturdaten auf die Stimmung.

Bestmarken hatten im frühen Handel der Dow Jones Industrial, der S&P 500 sowie die Tech-Barometer Nasdaq Composite und Nasdaq 100 erreicht. Beim Dow stand am Ende ein minimales Plus bei eine Endstand von 20 619 Punkte zu Buche. Sein Höchststand liegt nun bei 20 639. Für den S&P 500 ging es um 0,1 Prozent auf 2347 Punkte nach unten. Der Nasdaq Composite verlor ebenfalls 0,1 Prozent auf 5814 Punkte.

Kursverluste bei Finanzwerten haben zum Wochenschluss die Börse in Tokio belastet. Der Leitindex Nikkei gab am Freitag 0,7 Prozent auf 19.209 Punkte nach. Auch auf Wochensicht beträgt das Minus 0,7 Prozent. Der breiter gefasste Topix-Index fiel um 0,6 Prozent auf 1541 Zähler.

Gespannt blicken die Anleger auf die Allianz-Aktie. Der Versicherungskonzern hat überraschend bereits gestern seine Unternehmenszahlen veröffentlicht. Europas größter Versicherer kündigt milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm an und legt ordentliche Jahreszahlen vor. Die Anleger dürfte das Programm freuen- auch wenn die Öffnung des Füllhorns eine Schwäche des Konzerns aufzeigt: Der Aktienrückkauf signalisiert, dass die Übernahmepläne der Münchener nicht so weit gediehen sind wie sich der Konzernchef das wünschen dürfte – sonst hätte Bäte wohl liebend gerne die Milliardensumme aus dem Rückkauf noch in seine Kriegskasse für M&A gelegt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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