Börse Frankfurt: Leichte Kursabschläge im Dax erwartet

Börse Frankfurt: Leichte Kursabschläge im Dax erwartet

, aktualisiert 02. Februar 2017, 07:49 Uhr
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Anleger schauen heute vor allem auf die Autowerte.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Vorgaben aus Asien sind schwach, die dominierenden News aus Deutschland kommen vor Börsenstart von der Deutschen Bank. Ihr Nettoverlust fiel 2016 größer als erwartet aus. Das dürfte auch den Dax-Start belasten.

Frankfurt/DüsseldorfDer deutsche Aktienmarkt dürfte nach Einschätzung von Börsianern am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handel starten. Banken und Broker sagten für den Dax einen Abschlag von 0,3 Prozent voraus. Am Mittwoch war der deutsche Leitindex nach ermutigenden Konjunkturdaten und Firmenbilanzen um 1,1 Prozent auf 11.659,50 Punkte gestiegen.

Neben der anhaltenden Bilanzflut - darunter Deutsche Bank, Infineon und Daimler - stehen US-Konjunkturdaten im Fokus. Vom Arbeitsmarkt-Wochenbericht und der Entwicklung der Produktivität im vierten Quartal 2016 erhofften sich die Anleger Rückschlüsse auf das Tempo der erwarteten weiteren US-Zinserhöhungen.

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An der Wall Street hatten sich die Kurse am Mittwoch nach Handelsschluss in Europa kaum mehr bewegt. Die Entscheidung der Notenbank Fed, die Zinsen unverändert zu lassen, war erwartet worden. Der Dow Jones und der S&P500 gingen kaum verändert aus dem Handel. Der Nasdaq-Composite schloss 0,2 Prozent höher. Apple waren nach der Vorlage von Zahlen um sechs Prozent in die Höhe geschossen.
In Asien blieben die Börsen am Donnerstag in Shanghai feiertagsbedingt geschlossen. Der Nikkei-Index verlor 1,2 Prozent.

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr wegen ihrer zahlreichen Altlasten abermals rote Zahlen geschrieben. Der Nettoverlust summierte sich auf 1,4 Milliarden Euro, wie Deutschlands größtes Geldhaus am Donnerstag mitteilte. Das Minus war damit größer als erwartet.

Analysten hatten lediglich mit einem Verlust von 668 Millionen Euro gerechnet. 2015 hatte allerdings wegen des laufenden Konzernumbaus noch ein Rekordverlust von fast sieben Milliarden Euro zu Buche gestanden. Hauptgrund für den neuerlichen Fehlbetrag ist der milliardenschwere Hypothekenvergleich in den USA. Vor Steuern belief sich das Minus auf 0,8 Milliarden Euro.

Mit Spannung wird nun erwartet, ob Vorstandschef Cryan schon erste Hinweise gibt, wie die neue Strategie des Geldhauses aussehen wird.

Quelle:  Handelsblatt Online
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