Börse Frankfurt: Lufthansa und Deutsche Bank im Fokus der Anleger

Börse Frankfurt: Lufthansa und Deutsche Bank im Fokus der Anleger

, aktualisiert 28. September 2016, 07:29 Uhr
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Die Lufthansa will Teile angeschlagenen Air Berlin in ihre Billigtochter Eurowings integrieren.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Dax pendelt weiter unter der Marke von 10.400 Punkten. Die Akteure schauen heute wegen der Krise bei Air Berlin besonders auf den Luftfahrtsektor. Auch die Krise der Deutschen Bank bleibt ein Thema.

DüsseldorfKursgewinne von Technologie-Aktien haben am Dienstag für gute Stimmung an der Wall Street gesorgt. Auslöser waren positive Analystenkommentare für Schwergewichte wie Google und Amazon. Thema war auch das TV-Duell zwischen den beiden US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump. Damit rückte die Wahl am 8. November nun auch an den Aktienmärkten in den Vordergrund.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 18.238 und einem Tief von 18.052 Punkten. Er beendete den Handel mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 18.228 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,6 Prozent auf 2159 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,9 Prozent auf 5304 Stellen vor.

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In Frankfurt hatte der Dax 0,3 Prozent schwächer bei 10.361 Punkten geschlossen. Vorbörslich bewegt sich das Marktbarometer am Mittwochmorgen weiter auf diesem Niveau.

Börsianer werteten es als positiv, dass Clinton Blitzumfragen zufolge mit ihrem Auftritt ihre Erfolgschancen verbessern konnte. Die frühere Außenministerin gilt unter Investoren als Vertreterin des Status quo, während Trumps außen- und handelspolitische Ansichten Sorgen um die heimische Wirtschaft schüren.

Was der Tag bringt

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) empfängt heute im Berliner Kanzleramt den französischen Staatschef Hollande, den EU-Kommissionspräsidenten Juncker und den Vorsitzenden des Europäischen Runden Tischs Industrieller, Potier, zu einem gemeinsamen Gespräch (Pressestatements ab 18.40 Uhr).

Das Gespräch, an dem insgesamt 20 Vorstandsvorsitzende führender europäischer Unternehmen teilnehmen, findet im Bundeskanzleramt im Rahmen eines Abendessens statt. Vornehmlich soll es um Weichenstellungen auf europäischer Ebene für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit gehen.


Opec-Staaten beraten über Ölpreis

Der Aufsichtsrat der Lufthansa tagt heute in Frankfurt am Main. Medienberichten zufolge steht auch eine im Herbst geplante Übernahmen von Maschinen und Personal des Konkurrenten Air Berlin auf der Tagesordnung. Demnach verhandelt Air-Berlin-Hauptaktionär Etihad Airways mit der Lufthansa über die Vermietung von 40 Jets an Eurowings, den Billigableger der Lufthansa.

Lufthansa hat offiziell erklärt, zu Spekulationen äußere das Unternehmen sich grundsätzlich nicht. Airberlin soll laut der "Süddeutschen Zeitung" kräftig schrumpfen und am Ende nur noch halb so viele Flugzeuge betreiben wie derzeit. Die Airline schreibt seit 2008 rote Zahlen, unterbrochen nur von einem kleinen Plus im Jahr 2012.

Im Fokus stehen zudem die Banken. Die Krise von Deutscher Bank und Commerzbank offenbart ein tieferes Problem: Europas Geldhäuser fallen gegenüber US-Konkurrenten immer weiter zurück - mit bedrohlichen Folgen für die Wirtschaft.

Auf Augenhöhe mit der Wall Street, das war einmal: Unter den fünf größten Investmentbanken der Welt findet sich kein einziges europäisches Institut mehr, zeigen jüngste Daten des Branchendienstleisters Coalition. JP Morgan, Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America, Morgan Stanley: Die Amerikaner machen die Spitze unter sich aus - und Europas Banken fallen zurück.

Die Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec) und Russland beraten ab heute in der algerischen Hauptstadt Algier erneut über Maßnahmen gegen den anhaltenden Niedrigpreis für Rohöl. Zur Debatte steht ein Einfrieren der Fördermenge - ein Beschluss wird aber nicht erwartet, wie der nigerianische Ölminister vor dem Opec-Treffen sagte.

Eine Vereinbarung werde es vielleicht Ende November bei der Opec-Zusammenkunft in Wien geben. Der Preis für Öl ist seit Sommer 2014 stark gefallen. Derzeit kostet ein Barrel (159 Liter) um die 45 Dollar. Ein Grund dafür ist das große Angebot: Die Opec und andere Förderländer pumpen viel Öl auf den Markt, um im Wettbewerb mit Fracking-Unternehmen in den USA Marktanteile zu sichern.

Quelle:  Handelsblatt Online
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