Börse Frankfurt: Lustloser Start in den Dezember

Börse Frankfurt: Lustloser Start in den Dezember

, aktualisiert 01. Dezember 2016, 07:51 Uhr
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Kommt die Jahresendrally noch, oder haben Anleger das Aktienjahr bereits abgehakt?

Quelle:Handelsblatt Online

Der Dax dürfte den letzten Handelsmonat des Jahres schwach beginnen. Neben aktuellen Konjunkturdaten interessieren Anleger heute vor allem die Auftritte mehrerer führender US-Notenbanker.

FrankfurtBörsianern zufolge wird der Leitindex am Donnerstag niedriger starten. Am Mittwoch hatte er 0,2 Prozent auf 10.640,30 Punkte gewonnen. Die Ölpreise setzten ihre Rally nach der Opec-Einigung auf eine Reduzierung der Fördermengen fort. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um bis zu 1,5 Prozent auf 52,63 Dollar je Fass.

Neben den Stimmungsbarometern der Einkaufsmanager aus Europa und den USA und dem europäischen Arbeitsmarktbericht richten Anleger ihre Aufmerksamkeit auf die Auftritte mehrerer führender US-Notenbanker. Von ihnen erhoffen sie sich Hinweise auf das Tempo der geplanten Fed-Zinserhöhungen.

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Die US-Börsen schlossen am Mittwoch uneinheitlich. Der Dow-Jones-Index trat zuletzt bei 19.123 Punkten auf der Stelle. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,3 Prozent auf 2198 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verringerte sich um 1,1 Prozent auf 5323 Punkte.

Für einen Aufreger an der Börse waren in der Vergangenheit auch die Einkaufsmanagerindizes aus China gut, die am heutigen Donnerstag veröffentlicht werden. Was Caixin für China kann, kann Markit für Europa. Auch am Donnerstag kommt der Einkaufsmanagerindex Industrie für die Euro-Zone und Einzelstaaten, darunter Deutschland und Großbritannien.

In Europa wird über das Ende der lockeren Geldpolitik gerätselt, in den USA ist sie schon zu Ende und alle wären überrascht, wenn die Notenbank Fed die Zinsen am 14. Dezember nicht erhöhen würde. Letzte Zweifel beiseiteschieben oder neue schüren kann der Arbeitsmarktbericht November für die USA, der am Freitag veröffentlicht wird.

Für die DZ-Bank sind der Arbeitsmarktbericht aus den Vereinigten Staaten und die Inflationsdaten für den Euro-Raum zwei Tage zuvor die Höhepunkte der kommenden Woche. Die Bank HSBC verweist in ihrem Ausblick darauf, dass die Fed zuletzt hervorgehoben habe, dass es lediglich weniger weiterer Zeichen für eine Konjunkturstabilisierung bedürfe, um die Leitzinsen zu erhöhen.

Die HSBC-Analysten sehen diese Zeichen am Freitag kommen – sie gehen von einer zunehmenden Dynamik beim Stellenaufbau in den USA aus. „Vor diesem Hintergrund dürfte es für die Notenbank ein leichtes sein, im Dezember einer Erhöhung der Fed Funds Rate um 25 Basispunkte zu begründen“, schreiben die Experten.

Quelle:  Handelsblatt Online
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