Börse Frankfurt: Weitere Verluste im Dax erwartet

Börse Frankfurt: Weitere Verluste im Dax erwartet

, aktualisiert 18. Juli 2017, 07:43 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung am Donnerstag hatten Anleger in Europa gestern den Rückwärtsgang eingelegt. Am deutschen Aktienmarkt stehen auch heute die Vorzeichen auf Minus.

Frankfurt/DüsseldorfDie Stimmung am deutschen Aktienmarkt bleibt verhalten. Der Dax wird nach Berechnungen von Banken und Broker an diesem Dienstag schwächer in den Handel starten. Am Montag hatte er 0,4 Prozent auf 12.587,16 Punkte verloren.

Als Bremsklotz für die Börsen dürfte sich der Euro erweisen, der auf 1,1524 Dollar zulegte und damit so teuer war wie zuletzt im Frühjahr 2016. Der Dollar schwächte sich deutlich ab, weil die US-Republikaner erneut mit ihrem Versuch gescheitert sind, die Gesundheitsreform von Ex-Präsident Barack Obama einzudampfen.

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Bei den Einzelwerten standen Lufthansa im Fokus. Die Fluggesellschaft hat angesichts einer hohen Nachfrage nach Sommer-Flugtickets und eines Gewinnsprungs in den ersten sechs Monaten ihre Jahresprognose für das Betriebsergebnis erhöht.

Zudem legen der deutsche Online-Modehändler Zalando sowie zahlreiche Firmen in den USA ihre Quartalszahlen vor, darunter die Banken Goldman Sachs und Bank of America Merrill Lynch. Der ZEW-Index gibt darüber hinaus Einblicke, wie es um die Konjunktur in Deutschland bestellt ist.
An der Wall Street schloss der Dow Jones am Montag die Sitzung fast unverändert mit 21.629 Punkten. Nasdaq und S&P 500 kamen ebenfalls nicht vom Fleck.
In Tokio gab der Nikkei-Index am Dienstag um 0,6 Prozent auf 19.995 Zähler nach. Der chinesische Shanghai Composite fiel um ebenfalls 0,6 Prozent auf 3157 Punkte.

Vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung am Donnerstag hatten Anleger in Europa gestern den Rückwärtsgang eingelegt. Selbst gute Wirtschaftsdaten aus China stützten die Börsen zum Wochenauftakt nur vorübergehend. Der Dax verlor 0,4 Prozent auf 12.587,16 Punkte, der EuroStoxx50 fiel um 0,3 Prozent auf 3516,35 Zähler.

Die Berichtssaison, die Aufschluss über den Zustand der Weltwirtschaft geben wird, nimmt erst am Dienstag in den USA richtig Fahrt auf.

Quelle:  Handelsblatt Online
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