Börse New York: Anleger halten sich vor Gesundheitsvotum zurück

Börse New York: Anleger halten sich vor Gesundheitsvotum zurück

, aktualisiert 23. März 2017, 15:03 Uhr
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Investoren fürchten Auswirkungen auf Trumps andere Pläne, falls die Abstimmung schlecht für den US-Präsidenten laufen sollte.

Quelle:Handelsblatt Online

Kurz vor der Abstimmung über das geplante republikanische Gesundheitsgesetz ist der Ausgang ungewiss. Anleger sehen in dem Votum einen Lackmustest für Trump. Die US-Börsen eröffnen mit leichten Abschlägen.

New YorkDie US-Börsen haben vor der mit Spannung erwarteten Kongress-Abstimmung über Änderungen an der Gesundheitsreform am Donnerstag mit leichten Abschlägen eröffnet. Händler hielt sich zurück, weil nicht klar war, ob Präsident Donald Trump bei seinem ersten großen Gesetzesvorhaben die notwendige Zustimmung aus den eigenen Reihen bekommen wird. Die Anleger sehen die Abstimmung auch als Test dafür, ob Trump seinen versprochenen Umbau des Staates - vor allem die angekündigte Steuerreform - überhaupt wird umsetzen können.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,1 Prozent tiefer bei 10.650 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,1 Prozent nach auf 2346 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,2 Prozent auf 5811 Stellen.

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Erwartet wurde die Abstimmung im Repräsentantenhaus am Donnerstagabend (US-Ostküstenzeit, Freitag 0.00 Uhr MEZ). Allerdings gab es auch Stimmen, wonach das Votum erst am Montag stattfinden könnte. Selbst wenn Trump sein Vorhaben durch das Repräsentantenhaus bekomme, werde es im Senat wohl scheitern, sagte John Traynor, Investment-Stratege bei der People's United Bank. „Ich glaube nicht, dass Trump begriffen hat, dass politisches Kapital sehr wertvoll ist. Mit seinen Tweets und Stellungsnahmen verspielt er das.“ Falls die Abstimmung für Trump schlecht laufe, fürchteten Investoren Auswirkungen auch auf seine Pläne zur Steuerreform und der Rückführung von Unternehmensgewinnen aus dem Ausland.

Unter den Einzelwerten verloren Aktien von Accenture 3,7 Prozent. Der Managementberatungs- und Outsourcing-Dienstleister musste im abgelaufenen Quartal aufgrund gestiegener Kosten einen Gewinnrückgang hinnehmen.

FireEye-Papiere stiegen indes um 8,1 Prozent. Die Bank of America hat die Titel des Anbieters von Lösungen für Internet-Sicherheit auf "kaufen" hochgestuft.

Quelle:  Handelsblatt Online
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