Börse New York: Das wird nichts mehr

Börse New York: Das wird nichts mehr

, aktualisiert 08. September 2016, 16:00 Uhr
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Seit Wochen kennen die US-Börsen keine Richtung.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Wall Street gibt leicht nach, doch die Abschläge sind keiner Rede wert. Seit Wochen findet sie keine Richtung. Das wird sich erst ändern, wenn die Fed entscheidet. Bis dahin nähren alle Daten bloß Spekulationen.

New YorkDie US-Börsen sind am Donnerstag mit leichten Kursverlusten durch den Handel gegangen. Anleger hielten sich zurück, weil unklar ist, wann die US-Notenbank Fed die Zinsen anheben wird. „Der Markt wird so lange unentschieden und richtungslos tendieren, bis die Entscheidung der Fed gefallen ist“, sagte Peter Cardillo, Chefvolkswirt bei First Standard Financial. Einige Analysten hatten höhere Zinsen schon im September erwartet, eine Reihe schwacher US-Konjunkturdaten änderte zuletzt aber das Bild.

Nun wird auf eine Anhebung im Dezember spekuliert. Daran dürften nach Einschätzung von Händlern auch die unerwartet starken Arbeitsmarktzahlen nichts ändern, die am Donnerstag vor Börsenbeginn veröffentlicht wurden: Demnach ging die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend zurück.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lief 0,2 Prozent tiefer auf 18.480 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gab ebenfalls 0,2 Prozent auf 2181 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,3 Prozent auf 5266 Stellen. Seit Wochen bewegen sich die Indizes in engen Spannen. So hat sich der S&P-500 seit dem 8. Juli auf Tagesbasis nie um mehr als ein Prozent in die eine oder andere Richtung bewegt.

Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank perlte am US-Aktienmarkt weitgehend ab. Die EZB hatte die Leitzinsen auf dem Rekordtief von null Prozent belassen. Unter Druck standen Aktien von Nike, die 1,5 Prozent nachgaben. Analysten von Piper Jaffray haben die Aktie von „übergewichten“ auf „neutral“ herabgestuft. Tesla-Papiere verloren 1,3 Prozent. Die Analysten von Cowen & Co haben ab sofort auch den Elektroauto-Pionier im Blick und gaben mit "underperform" eine erste Einstufung ab.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) verloren 1,5 Prozent. Der IT-Konzern hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Zudem legt HPE einen Teil seines Software-Geschäfts mit dem britischen Unternehmen Micro Focus zusammen.Liberty Media fielen um 1,8 Prozent. Der US-Medienkonzern kauft die Formel-1-Rennsportserie. Der Deal hat ein Volumen von acht Milliarden Dollar.

Quelle:  Handelsblatt Online
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