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Börse New York: Die Wall Street eröffnet schwächer

Quelle: Handelsblatt Online

Der Dow Jones startet mit Abschlägen in den Handel. Bereits die asiatischen und europäischen Märkte gaben nach. Anleger glauben nicht mehr an eine geldpolitische Lockerung im September.

Schlechte US-Konjunkturdaten verstimmen Händler und Investoren. (Foto:Richard Drew, File/AP/dapd) Quelle: dapd
Schlechte US-Konjunkturdaten verstimmen Händler und Investoren. (Foto:Richard Drew, File/AP/dapd) Quelle: dapd

DüsseldorfDie Wall Street eröffnet leichter. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab in den ersten Minuten ab und notiert aktuell 0,2 Prozent tiefer bei 13.146 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 fällt 0,1 Prozent auf 1.402 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notiert kaum verändert bei 3.018 Stellen.

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Teils schwache US-Konjunkturdaten drückten die Kurse. Zudem gab es weiter Besorgnis über die Entwicklung der Weltwirtschaft und Unsicherheit bei der Frage, wann und in welchem Umfang die Zentralbanken der Wirtschaft unter die Arme greifen werden.
Die Industrie im wichtigen US-Bundesstaat New York hat im August einen Einbruch erlitten. Der Index für das Verarbeitende Gewerbe fiel auf minus 5,85 Punkte von plus 7,39 Zählern im Juli, wie die New Yorker Federal Reserve am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit einem leichten Rückgang auf 6,5 Punkte gerechnet. Die Daten gelten als Frühindikator für die gesamte Industrie in den USA.
Die Inflation in den USA ist im Juli auf den tiefsten Stand seit November 2010 gesunken. Die Jahresteuerung lag bei 1,4 Prozent, nach 1,7 Prozent im Juni. Von Juni auf Juli stagnierten die Verbraucherpreise sogar.

Die Aktien von Staples fielen in der Spitze um 16 Prozent. Der Büroartikel-Händler hatte einen unerwartet schwachen Umsatz vorgelegt und seine Prognose kassiert.
Deere-Titel verloren derweilen 6,7 Prozent. Der weltgrößte Hersteller von Landmaschinen machte weniger Gewinn als gedacht. Als Grund nannte Deere eine schwache Entwicklung in China, Indien und anderen Schwellenländern.
Die zuletzt arg gebeutelten Papiere von Abercrombie & Fitch stiegen um acht Prozent. Der Moderkonzern hatte einen Quartalsgewinn von 19 Cent pro Aktie ausgewiesen, drastisch weniger als vor Jahresfrist. Allerdings hatte das Unternehmen vor zwei Wochen davor gewarnt, dass der Gewinn nur zwischen 15 und 18 Cent pro Aktie liegen werde.

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