
DüsseldorfDie Wall Street startet mit leichten Gewinnen in den Handel. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg in den ersten Minuten um 0,5 Prozent auf 12.791 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 kletterte ebenfalls um rund 0,5 Prozent auf 1.360 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte um etwa 0,6 Prozent auf 2.913 Punkte zu.
Für Zuversicht sorgte die US-Investmentbank Goldman Sachs, die trotz eines Gewinnrückgangs mehr verdiente als von Analysten erwartet. Mit großer Spannung warteten die Finanzmärkte auf Anzeichen, ob die US-Notenbank ihre Geldpolitik weiter lockern will, um der schwächelnden Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Fed-Chef Ben Bernanke wollte sich noch im Laufe des Tages (16.00 Uhr MESZ) dazu vor dem Senats-Bankenausschuss äußern.
Der Umsatz des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson ist im zweiten Quartal leicht zurückgegangen. Die Erlöse fielen um 0,7 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen vor heutigem US-Börsenbeginn mitteilte. Vor Sonderkosten lag der Gewinn je Aktie bei 1,30 Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von 1,6 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit 1,20 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Bei den Anlegern kamen die Zahlen nicht gut an. Die Papieren notieren ein Prozent im Plus.
Die Schwankungen an den Kapitalmärkten haben die US-Investmentbank Goldman Sachs im zweiten Quartal nicht so stark belastet wie befürchtet. Der Gewinn ging um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 927 Millionen Dollar zurück, wie das Unternehmen mitteilte. Damit schlug es sich deutlich besser als von Analysten erwartet. Im Vergleich zum ersten Quartal halbierte sich jedoch der Überschuss. Die neuen Sorgen um die Weltwirtschaft und die Eurokrise haben vielen Anlegern die Lust am Investieren verdorben. Die Titel legen 1,9 Prozent zu.
Immer mehr Menschen auf der Welt trinken Coca-Cola: Im zweiten Quartal setzte der größte Limonadenkonzern vier Prozent mehr um, wie das US-Unternehmen vor Börsenbeginn mitteilte. Vor allem in Indien fand der Marktführer mehr Abnehmer. Dort stieg der Absatz um 20 Prozent, in Russland waren es neun Prozent, in Deutschland wie auch in den USA ein Prozent. Der Gesamtumsatz des Pepsi -Konkurrenten legte um drei Prozent auf 13,09 Milliarden Dollar zu. Wegen höherer Kosten ging der Gewinn leicht auf 2,79 Milliarden Dollar von 2,80 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum zurück. Damit schlug sich Coca-Cola besser als am Markt erwartet. Die Aktie verteuerte sich vorbörslich um mehr als ein Prozent. In den gesättigten Märkten in Nordamerika und Europa machen dem Konzern seit längerem das wachsende Gesundheitsbewusstsein sowie die Wirtschaftskrise zu schaffen. Deshalb setzt Coca-Cola dort zunehmend auf andere Produkte wie Säfte, Tees und Wasser mit Vitamin-Zusatz. Die Aktien des Konzerns verteuern sich um 2,5 Prozent.






















