Börse New York: Dow Jones startet verhalten

Börse New York: Dow Jones startet verhalten

, aktualisiert 21. April 2017, 15:54 Uhr
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Die NYSE gilt als wichtigste Leitbörse der Welt.

Quelle:Handelsblatt Online

Die US-Börsen starteten verhalten. Auch hier sind Anleger laut Experten wegen der bevorstehenden Frankreichwahl nicht bereit für große Risiken. Der Dow Jones stieg zuletzt um leichte 0,04 Prozent.

New YorkDie Anleger bei der New Yorker Börse sind etwa so verhalten wie in Frankfurt. Der Dow Jones startete entspannt, lag zuletzt nur 0,04 Prozent im Plus. Einer der Gründe? Die Frankreichwahl am Sonntag. Vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag in Frankreich würden Anleger keine großen Wetten eingehen, sagten Händler. Schließlich lägen vier Kandidaten dicht beieinander, darunter Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National und Jean-Luc Melenchon von den Linken. Beide wollen über einen Ausstieg Frankreichs aus der EU abstimmen lassen. Favorit bei der Wahl ist allerdings der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron. Erhält am Sonntag niemand mindestens 50 Prozent der Stimmen, folgt am 7. Mai eine Stichwahl mit den beiden Führenden aus der ersten Runde.

Für zusätzliche Verunsicherung am Markt sorgte zudem der möglicherweise islamistisch motivierte Anschlag auf dem Pariser Champs-Elysees.

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Der breiter gefasste S&P-500 trat mit 2355 Zählern ebenso auf der Stelle wie der Index der Technologiebörse Nasdaq mit 5913 Punkten.

Neben den politischen Faktoren stehen an der Wall Street aber auch die aktuellen Firmenbilanzen im Fokus. Von den 82 Konzernen aus dem S&P 500, die bislang Zahlen vorlegten, haben 75 Prozent die Analystenprognosen übertroffen. Das liegt über dem Schnitt der vergangenen vier Quartal von 71. Prozent. Insgesamt erwarten Analysten bei den S&P 500-Unternehmen im Schnitt einen Gewinnzuwachs von 11,1 Prozent. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2011.

Unter den Einzelwerten stiegen die GE-Aktien um 0,3 Prozent. Der Siemens-Rivale hat im Quartal besser abgeschnitten als gedacht.

Mattel-Papiere sackten indes um 5,4 Prozent ab. Der weltgrößte Spielzeughersteller mit Marken wie Barbie und Fisher Price hat im Quartal einen unerwartet hohen Verlust angehäuft und seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr gekappt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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