Börse New York: Snap-Höhenflug hält an

Börse New York: Snap-Höhenflug hält an

, aktualisiert 06. März 2017, 16:38 Uhr
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Die Papiere des Messaging-Dienstes Snapchat, die am Donnerstag ihr Börsendebüt gefeiert und zu 17 Dollar verkauft worden waren, stiegen zwischenzeitlich um weitere vier Prozent auf 28,20 Dollar.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Dow-Jones-Index hat am Montag im Minus eröffnet. Gründe waren hohe Aktienbewertungen, nordkoreanische Raketentests und der Abhör-Streit zwischen Trump und Obama. Der Kurs von Snap blieb davon unbeeindruckt.

New YorkDie US-Börsen haben zum Wochenauftakt schwächer eröffnet. Händler verwiesen einerseits auf die inzwischen hohen Bewertungen für US-Aktien. Zudem lastete nach nordkoreanischen Raketentests die Sorge vor steigenden geopolitischen Spannungen auf dem Markt. Auch der Vorwurf von US-Präsident Donald Trump, sein Vorgänger Barack Obama habe ihn abhören lassen, verunsicherte Anleger. Händler zufolge könnte dies zu Verzögerungen bei Trumps Vorhaben führen, die Steuern in den USA zu senken und Regulierungen abzubauen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete mit einem Abschlag von 0,4 Prozent bei 20.927 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P-500 gab 0,4 Prozent auf 2374 Zähler nach, ebenso der Index der Technologiebörse Nasdaq, die damit bei 5848 Stellen notierte.

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Bei den Einzelwerten stiegen General Motors um 0,5 Prozent. Der US-Autobauer verkauft seine verlustreiche Europa-Tochter Opel an den französischen Peugeot-Konzern.

Netflix legten 2,3 Prozent zu. Die Bank UBS hat die Papiere der Online-Videothek auf "kaufen" hochgestuft.

Der Höhenflug der Snapchat-Mutter Snap hielt auch am Montag an. Die Papiere des Messaging-Dienstes, die am Donnerstag ihr Börsendebüt gefeiert und zu 17 Dollar verkauft worden waren, stiegen um weitere vier Prozent auf 28,20 Dollar.

Unter Druck standen indes Aktien des Nahrungsmittel-Herstellers Tyson Foods, die 2,6 Prozent verloren. Grund ist der Ausbruch der Vogelgrippe bei einem Hühnerzüchter, der Tyson zuliefert.

Delta gaben 1,6 Prozent nach. Die zweitgrößte US-Fluggesellschaft hat sich vorsichtiger als bislang zu den Geschäftsaussichten für das laufende Quartal geäußert.

Quelle:  Handelsblatt Online
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