Börse New York: Starke Jobdaten schieben Wall Street an

Börse New York: Starke Jobdaten schieben Wall Street an

, aktualisiert 08. Dezember 2017, 17:15 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Im November sind in den USA mehr neue Jobs entstanden als von Experten erwartet. Das treibt die US-Börse am Freitag zur Eröffnung an. Die dritte Zinserhöhung durch die Fed in diesem Jahr wird immer wahrscheinlicher.

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Gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt treiben die Börsen in New York an.

New YorkErmutigende Arbeitsmarktdaten haben den US-Börsen am Freitag zur Eröffnung Auftrieb verliehen. Ein überraschend starker Stellenaufbau im November stärkte den Konjunkturoptimismus der Anleger und auch die Annahme, dass die US-Notenbank Fed in der nächsten Woche die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr wagen wird. Ein Anstieg der Ölpreise gab zudem Energiewerten Schwung. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg im frühen Handel um 0,3 Prozent auf 24.280 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 legte um 0,4 Prozent auf 2647 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,8 Prozent auf 6867 Punkte.

Die Regierung in Washington meldete für den vergangenen Monat 228.000 neue Jobs. Experten hatten mit lediglich 200.000 gerechnet. Die separat ermittelte Arbeitslosenquote verharrte im November bei 4,1 Prozent. Damit ist die von der Fed angestrebte Vollbeschäftigung de facto erreicht. Voran kommt die Notenbank zudem beim Bestreben, dass sich der Aufschwung auch finanziell mehr für die Arbeitnehmer auszahlt. Die Stundenlöhne legten im Schnitt um 0,2 Prozent zu. „Das sind ziemlich gute Lohnzuwächse, aber keine, die Inflationssorgen schüren dürften“, so Sean Lynch vom Finanzhaus Wells Fargo.

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Angesichts des Konjunkturaufschwungs steuert die Fed auf die nächste Zinserhöhung zu: Experten rechnen für kommenden Mittwoch mit einer Anhebung um einen Viertelpunkt. Zuletzt hatte die Fed den Schlüsselsatz im Juni auf die Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent erhöht.

Bei den Einzelwerten ragte Alexion Pharmaceuticals mit einem Aufschlag von mehr als sechs Prozent heraus. Der Hedgefonds Elliott Management forderte einem Bericht der „New York Times“ zufolge die Führung des Unternehmens auf, mehr zur Stärkung des Aktienkurses zu tun und dabei auch einen Verkauf ins Auge zu fassen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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