Börse New York: US-Börsen kommen mit Verlusten in die Woche

Börse New York: US-Börsen kommen mit Verlusten in die Woche

, aktualisiert 24. Juli 2017, 16:46 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Die Wall Street mit ihrem hohen Niveau ist auf der Suche nach Schwung. Den könnten die Bilanzen der Tech-Giganten Alphabet, Amazon und Facebook besorgen. Doch die Zahlen kommen erst, wenn die Börse schon wieder schließt.

New YorkBevor die großen Brocken aus dem Technik-Sektor ihre Bücher öffnen, hat die Walls Street am Wochenanfang Kasse gemacht. Am Montag stand am Montag kleine Abschläge auf den Kurstafeln von Dow und Co. Händler erhoffen sich aus den Zahlen der Google-Mutter Alphabet, die nach Börsenschluss vorgelegt werden sollen, und denen der Internetkonzerne Amazon und Facebook in den kommenden Tagen Impulse. Schon jetzt lägen viele Indizes auf Rekordniveau, sagte Craic Erlam, Marktanalyst beim Onlinebroker Oanda. Zudem straffe die Zentralbank die geldpolitischen Zügel, am Mittwoch tagt der Offenmarktausschuss der Fed, um über die Zinsen zu entscheiden. Eine weitere Erhöhung schon jetzt, nach denen im März und Juni, wäre eine große Überraschung. Vielmehr geht es um die Hinweise auf den Kurs kommender Sitzungen. Alls das lasse die Geschäftszahlen vermehrt in den Blick rücken.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte 0,3 Prozent leichter bei 21.525 Punkten, der breitere S&P-500 kam mit 2468 Zählern auf ein Minus von 0,2 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq lief nahezu unverändert auf 6388 Stellen. In Europa legte der Euro-Stoxx-50 mit 0,3 Prozent und einem Stand von 3460 Punkten zwar leicht zu, der Frankfurter Platzhirsch Dax aber gab 0,2 Prozent nach auf 12.215 Zähler. Die neuen Beschuldigungen gegen die großen deutschen Autobauer, wonach diese Jahrzehnte lang verbotene Absprachen getätigt haben sollen, erschüttert die Branche und wirkt sich mit der hohen Marktkapitalisierung der Industrie auf den Gesamtmarkt aus.

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Bei den Einzelwerten schnellten die Aktien des Gesundheitsinformations-Anbieters WebMD Health knapp 20 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen geht für 2,8 Milliarden Dollar an den Finanzinvestor KKR. Die KKR-Papiere gaben 0,8 Prozent nach.

Quelle:  Handelsblatt Online
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