Börse New York: US-Börsen setzten Rekordrally fort

06. März 2013, aktualisiert 06. März 2013, 16:05 Uhr
So macht der Börsenhandel Spaß. Die gute Stimmung an der Wall Street steckt die Börsen weltweit an. Quelle: AP/dpaBild vergrößern
So macht der Börsenhandel Spaß. Die gute Stimmung an der Wall Street steckt die Börsen weltweit an. Quelle: AP/dpa
Quelle: Handelsblatt Online

Geldflut und aufhellende Konjunkturdaten sind die Zutaten für freundlichen US-Börsen am Mittwoch. Nach dem Rekordtag gestern, erkämpft sich der Dow Jones neue Bestmarken – und steckt damit die Börsen weltweit an.

New YorkNach dem Dow-Jones-Rekord haben die US-Börsen ihren Höhenflug auch am Mittwoch fortgesetzt. Der breiter gefasste S&P-500 kam als nächster Leitindex einem neuen Allzeithoch immer näher. Ermutigende Daten vom kriselnden Arbeitsmarkt heizten die von der Geldflut durch die Notenbanken aus aller Welt getragene Rally an. Dass die US-Unternehmen im Februar überraschend viele Jobs geschaffen haben, nährte Hoffnungen auf eine stabilere Erholung der größten Volkswirtschaft. Sorgen wegen des US-Haushaltstreits traten weiter in den Hintergrund.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg in den ersten Minuten 0,3 Prozent auf 14.297 Punkte. Am Vortag hatte er die vor fünfeinhalb Jahren aufgestellte Bestmarke von knapp 14.198 Stellen übersprungen. Der S&P-500 legte ebenfalls 0,3 Prozent auf 1543 Zähler zu. Damit steht er nur noch rund 30 Stellen unter seinem Allzeithoch. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,1 Prozent auf 3228 Punkte.

Die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik trieb die Kurse auch in den USA an. Angesichts der Geldschwemme am Markt und des Mangels an attraktiven Alternativen steckten die Investoren immer mehr Geld in Aktien. Auch zuletzt noch risikoscheue Anleger kämen nun zurück, sagte Analystin Kim Forrest von Fort Pitt Capital Group. Allerdings sei es keine gute Zeit für einen Einstieg, wenn die Börsen von Hoch zu Hoch jagten, mahnte sie.

Vom Arbeitsmarkt kam ein neuer Hoffnungsschimmer für die Konjunktur. Die Zahl der neuen Stellen stieg um 198.000, wie die private Arbeitsvermittlung ADP mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 170.000 gerechnet. Im Januar entstanden revidierten Angaben zufolge 215.000 neue Stellen - 23.000 mehr als zunächst angenommen. "Die moderate Verbesserung am Arbeitsmarkt setzt sich fort", sagte Helaba-Ökonom Ulrich Wortberg. Allerdings könne es in den kommenden Monaten zu Rückschläge kommen, wenn die negativen Folgen des noch immer ungelösten Haushaltsstreits und der automatischen Ausgabenkürzungen sichtbar würden.

Auf Unternehmensseite standen Verlierer im Blickpunkt. Microsoft -Aktien gaben 1,3 Prozent nach, nachdem die EU-Wettbewerbshüter den Softwareriesen mit einer Geldbuße von mehr als einer halben Milliarde Euro wegen Missbrauchs seiner Marktmacht erneut in die Schranken wiesen.

Die Papiere des Büroartikel-Herstellers Staples fielen um 3,2 Prozent. Der Branchenprimus enttäuschte die Anleger mit seinem Quartalsumsatz und seiner Gewinnprognose.

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