Börse New York: US-Börsen vor Fed-Entscheid ohne klare Richtung

Börse New York: US-Börsen vor Fed-Entscheid ohne klare Richtung

, aktualisiert 27. Juli 2016, 20:35 Uhr
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Schwache Geschäftszahlen einiger Großkonzerne verhinderten eine Fortsetzung der Rekordjagd.

Quelle:Handelsblatt Online

Experten erwarten am Abend zwar keine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed, die Anleger verhalten sich vorerst dennoch abwartend. Apple-Aktien legten zu, während Twitter-Anteilsscheine deutlich nachgaben.

New York/FrankfurtDie US-Börsen haben am Mittwoch vor dem Fed-Zinsentscheid uneinheitlich tendiert. Die Haltung der Anleger sei abwartend, hieß es an der Wall Street. Allerdings rechneten die meisten Experten nicht mit einer Zinserhöhung, sagte Chris Zaccarelli von Cornerstone Financial Partners. Dennoch dürfte die US-Notenbank Fed wohl Hinweise auf den weiteren geldpolitischen Kurs liefern. Zudem verhinderten schwache Geschäftszahlen einiger Großkonzerne eine Fortsetzung der Rekordjagd.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte tendierte 0,1 Prozent im Minus bei 18.455 Punkten, nachdem er noch mit einem Plus in den Handel gestartet war. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,3 Prozent auf 2162 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,3 Prozent auf 5125 Stellen.

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Bei den Einzelwerten waren die Aktien von Apple im Aufwind. Sie legten 6,5 Prozent zu. Der Konzern setzte im Frühjahr mehr iPhones ab als gedacht. Zudem sank der Umsatz nicht ganz so stark wie von Analysten erwartet.

Auf der Verliererseite standen hingegen Twitter -Anteilsscheine mit einem Minus von mehr als 13 Prozent. Der Online-Kurznachrichtendienst hatte im zweiten Quartal die wachsende Konkurrenz von Rivalen wie Snapchat und Instagram zu spüren bekommen und das geringste Umsatzwachstum seit dem Börsengang im Jahr 2013 verbucht.

Auch Coca-Cola-Aktien standen unter Druck. Sie gaben knapp vier Prozent nach, nachdem der Umsatz des Getränke-Konzerns das fünfte Quartal in Folge gefallen war.

Für negative Impulse sorgte zudem der erneut sinkende Ölpreis. Den Daten des US-Branchendienstes API zufolge sind die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche überraschend wenig gesunken, was den Preis zeitweilig um etwa drei Prozent auf ein Zwei-Monats-Tief drückte.

Die europäischen Börsen setzten ihren Erholungskurs trotz enttäuschender Zahlen der Deutschen Bank fort. Der Dax kletterte um 0,7 Prozent schloss mit 10.319 Punkten erstmals wieder über dem Niveau unmittelbar vor dem Brexit-Referendum über den Ausstieg Großbritanniens aus der EU. Der EuroStoxx50 stieg ebenfalls um 0,7 Prozent auf 2999 Zähler. Der Londoner Auswahlindex FTSE legte 0,4 Prozent zu auf 6750 Stellen - der höchste Stand seit etwa einem Jahr.

Quelle:  Handelsblatt Online
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