Börse New York: Wall Street enttäuscht

Börse New York: Wall Street enttäuscht

, aktualisiert 16. September 2016, 16:41 Uhr
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Läuft der Motor noch?

Quelle:Handelsblatt Online

Schon wieder schwache Konjunkturdaten. Freuen kann sich darüber niemand mehr, denn eine Zinserhöhung im September scheint doch ohnehin vom Tisch. Der ein oder andere fängt an sich um die Dynamik zu sorgen.

New YorkAn der Wall Street haben sich die deutlichen Vortagsgewinne am Freitag erst einmal als Strohfeuer erwiesen. Einem Börsianer zufolge machen sich nach den jüngst meist schwachen Konjunkturdaten Sorgen um den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft breit. Zwar dürften die Zinsen angesichts der Daten niedrig und Aktien gegenüber festverzinslichen Wertpapieren attraktiv bleiben. Das half den Kursen aber diesmal nicht.

Am späten Nachmittag mitteleuropäischer Zeit verlor Dow-Jones-Index 0,6 Prozent auf 18.102 Punkte. Am Donnerstag hatte sich der US-Leitindex noch um knapp ein Prozent vom vorangegangenen Kursrutsch erholt. Auf Wochensicht deutet sich ein mickriges Plus von 0,1 Prozent für das Börsenbarometer an. Der marktbreite S&P-500-Index sank am Freitag um 0,7 Prozent auf 2132 Zähler und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um ein halbes Prozent auf 4796 Punkte.

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Kursverluste bei Finanzwerten wegen der drohenden Mega-Strafe für die Deutsche Bank haben zum Wochenschluss die Wall Street belastet. Das US-Justizministerium will von Deutschlands größtem Geldhaus als Wiedergutmachung für Tricksereien auf dem amerikanischen Immobilienmarkt 14 Milliarden Dollar. Dadurch kamen nicht nur Deutsche-Bank-Aktien unter die Räder, sondern auch die Titel der US-Konkurrenten Goldman Sachs und JPMorgan. Auf die Stimmung drückte zudem der niedrigere Ölpreis.
Bei Exxon ging es 0,5 Prozent nach unten. Die Behörden des Bundesstaates New York prüfen einer Zeitung zufolge, warum der Energiekonzern trotz des Einbruchs beim Ölpreis keine Abschreibungen vorgenommen hat.

Auch Oracle -Anleger zogen sich zurück, nachdem der US-Softwarekonzern mit seinem Zwischenbericht zum ersten Geschäftsquartal hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Die Aktien fielen um 2,8 Prozent. Dagegen gehörten die Anteilsscheine von Intel mit einem Plus von 3,4 Prozent zu den Gewinnern. Der Chipkonzern hob seine Prognose für das dritte Quartal an, weil die Nachfrage nach PCs gestiegen ist.

Quelle:  Handelsblatt Online
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