Börse New York: Wall Street erholt sich vom Schock

Börse New York: Wall Street erholt sich vom Schock

, aktualisiert 03. November 2011, 01:01 Uhr
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Griechenland sorgt für Unruhe an den US-Börsen

Quelle:Handelsblatt Online

US-Notenbankchef Bernanke hat nicht für das erhoffte Kursfeuerwerk gesorgt. Aber Hoffnung keimte am kriselnden Arbeitsmarkt auf, die Finanzwerte haben sich erholt und Harry Potter hat Wirkung gezeigt.

New YorkDie US-Börsen haben sich am Mittwoch vom Schock des geplanten Griechenland-Referendums wieder etwas erholt. Vom Zinsentscheid der US-Notenbank kamen kaum Impulse. Die Federal Reserve hielt an ihrer Niedrigzinspolitik fest und senkte wie erwartet ihre Konjunkturprognose.

Ermutigt wurden die Anleger dagegen von positiven Daten vom US-Arbeitsmarkt. Angesichts der Zitterpartie um das griechische Referendum sahen viele Experten in den Gewinnen auch eine technische Gegenreaktion auf die herben Verluste vom Dienstag.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte bis Schluss um 1,5 Prozent auf 11.836 Punkte zu. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 11.658 und 11.876 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 1,6 Prozent auf 1238 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 1,3 Prozent auf 2640 Punkte. Auch in Frankfurt ging es bergauf. Der Deutsche Aktienindex (Dax) schloss mit einem Plus von 2,3 Prozent auf 5965 Punkten. Die Federal Reserve beließ ihren Leitzins erwartungsgemäß bei null bis 0,25 Prozent.

Zwar habe die Wirtschaft zuletzt an Stärke etwas zugelegt, allerdings bleibe die Konjunktur weiter auf dünnem Eis, erklärte die Notenbank. Der Leitzins werde deshalb aller Voraussicht nach bis Mitte 2013 so niedrig bleiben, bekräftigte sie. Die im September beschlossene Umschichtung der Bilanz gehe weiter. Gelder aus auslaufenden Anleihen würden zudem wie zuletzt in Immobilienpapiere reinvestiert, um den Häusermarkt zu stützen. Ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr senkte die Fed auf 1,6 bis 1,7 Prozent von zuvor 2,8 Prozent und auch ihre Schätzung für das kommende Jahr schraubte sie zurück.


Gute Arbeitsmarktzahlen hellen die Stimmung auf

Hoffnung keimte am kriselnden Arbeitsmarkt auf. Die US-Privatwirtschaft schuf im Oktober mehr neue Stellen als erwartet. Der privaten Arbeitsagentur ADP zufolge stieg die Zahl der Jobs um 110.000, während Analysten lediglich mit einem Plus von 101.000 gerechnet hatten. Auch die Revision der Vormonatszahlen nach oben sei zumindest ein ermutigendes Signal für eine Besserung, hieß es.

Vor allem die am Dienstag arg gebeutelten Finanzwerte holten einen Teil ihrer Verluste wieder auf. Der Kurs von Morgan Stanley legte 3,3 Prozent zu, die Aktien der Bank of America um fünf Prozent und die Titel von JPMorgan um 2,8 Prozent. Auch Quartalsberichte brachten etwas Bewegung in den Handel. Mastercard konnte die Anleger mit einem prozentualen Gewinnwachstum in zweistelliger Höhe beeindrucken. Die Aktien des Kreditkarten-Konzerns legten daraufhin um knapp sieben Prozent zu.

Der Zauberlehrling Harry Potter ließ bei dem US-Medienkonzern Time Warner die Kassen klingeln. Der internationale Erfolg des Kinofilms „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ bescherte dem Unternehmen einen satten Gewinnanstieg. Die Anleger waren jedoch nicht ganz zufrieden und schickten die Aktie 0,8 Prozent nach unten.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 960 Millionen Aktien den Besitzer. 2487 Werte legten zu, 496 gaben nach und 75 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,92 Milliarden Aktien 1925 im Plus, 539 im Minus und 106 unverändert.

Quelle:  Handelsblatt Online
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