Börse New York: Wall Street setzt Rekordjagd fort

Börse New York: Wall Street setzt Rekordjagd fort

, aktualisiert 19. September 2017, 17:06 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Am Dienstag gehen die US-Börsen zunächst mit leichtem Auftrieb in den Handel. Alles schaut auf den Ausgang des Treffens der Notenbank Fed. Auch Präsident Trump kann wieder für Schwankungen sorgen.

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An den US-Börsen gab es am Dienstag wenig Bewegung.

New YorkDie US-Börsen haben am Dienstag etwas fester eröffnet und ihre Rekordjagd damit fortgesetzt. Die Anleger warteten allerdings mit Spannung auf den Ausgang des Treffens der US-Notenbank (Fed), sagten Händler. Investoren gingen zwar nicht davon aus, dass die Fed schon am Mittwoch die Zinsen erneut anheben wird. Aber sie werden sich genau auf die Worte von Fed-Chefin Janet Yellen zur Inflation konzentrieren. Die Preise in den USA steigen weiter nicht so stark wie von der Notenbank angestrebt, um an den Zinsschraube drehen zu können. „Wenn ich auf etwas achte, dann vor allem darauf, was mit einer Zinsanhebung im Dezember im Zusammenhang steht“, sagte Randy Frederick vom Finanzmakler Charles Schwab. Derzeit stünden die Wetten am Markt dafür bei 50:50. Anleger spekulieren zudem darauf, dass Yellen den Beginn des Abbaus der billionenschweren Wertpapierbestände der Notenbank ankündigen wird.

Alle drei großen US-Indizes lagen kurz nach Handelsbeginn rund 0,1 Prozent höher. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stand damit bei 22.353 Punkten, der breiter gefasste S&P-500 bei 2505 und der Index der Technologiebörse Nasdaq bei 6459 Zählern.

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Anleger warteten zudem auf die Rede von US-Präsident Donald Trump vor den Vereinten Nationen im Tagesverlauf. Beobachter gingen davon aus, dass er die UN-Mitgliedsstaaten dazu aufrufen wird, den Druck auf Nordkorea zu erhöhen, damit das Land seine Atomwaffen-Ambitionen aufgibt. Der Konflikt hat die Börsen weltweit in den vergangenen Wochen gebremst.

Aktien von Tesla gaben 1,2 Prozent nach. Die Investmentbank Jeffries hat den Elektroauto-Bauer erstmals bewertet und ihn auf „underperform“ mit einem Kursziel von 280 Dollar gesetzt. Das sind 105 Dollar weniger als zum Schlusskurs vom Montag. Die Papiere haben im bisherigen Jahresverlauf rund 80 Prozent zugelegt.

Nike verloren 1,5 Prozent auf 52,70 Dollar. Gleich mehrere Häuser haben ihr Kursziel für den Sportartikelhersteller gesenkt – darunter Jeffries von 60 auf 49 Dollar. Jeffries und auch Raymond James erwarten verstärkten Druck auf Nike durch den Rivalen Adidas.

Quelle:  Handelsblatt Online
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