Börse New York: Wall Street startet im Plus

Börse New York: Wall Street startet im Plus

, aktualisiert 15. August 2017, 15:58 Uhr
Quelle:Handelsblatt Online

Das vorläufige Ende der Eskalation im Streit zwischen den USA und Nordkorea hat der Wall Street am Dienstag Auftrieb gegeben. Zu den Favoriten der Wall Street gehört die neue Lieblingsaktien von Warren Buffett.

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Der Dow Jones erreichte am Freitag einen neuen Höchststand.

New YorkStarke US-Konjunkturdaten schürten allerdings Spekulationen an den US-Börsen auf eine baldige weitere Zinserhöhung der Notenbank Fed und bremsten den Kuranstieg der Aktienkurse. Die Indizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 lagen zur Eröffnung jeweils knapp im Plus.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge warten mit der Entscheidung über einen Raketenangriff auf die Pazifikinsel Guam, auf der die USA einen Militär-Stützpunkt betreiben. In der vergangenen Woche hatten Sorgen vor einer Zuspitzung des Korea-Streits die Kurse gedrückt. US-Präsident Donald Trump hatte Nordkorea für den Fall weiterer Provokationen mit Feuer und Zorn gedroht. Pjöngjang drohte daraufhin mit einem Präventivschlag und einem Raketenangriff auf Guam.

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Nordkorea hat einen Rückzieher gemacht und die Dinge sind wieder einigermaßen normal, sagte Portfolio-Manager Mark Spellman vom Vermögensverwalter Alpine. Außerdem laufe die Konjunktur weltweit rund. Zum ersten Mal seit vielen Jahren wachsen die Volkswirtschaften in vielen Teilen der Welt. So nahmen in den USA die Einzelhändler im Juli 0,6 Prozent mehr ein. Von Reuters befragte Analysten hatten mit nur 0,4 Prozent gerechnet. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft.

Zu den Favoriten der Wall Street gehörte Synchrony Financial. Die Aktien des Kreditkarten-Anbieters stiegen um fünf Prozent. Star-Investor Warren Buffett, dessen Beteiligungsfirma Berkshire Hathaway bereits etwa ein Sechstel am Konkurrenten American Express hält, sicherte sich 17,5 von insgesamt rund 795 Millionen Papieren der ehemaligen Sparte von General Electric (GE).

Quelle:  Handelsblatt Online
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