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Börse New York: Wall Street startet mit leichten Aufschlägen

Quelle: Handelsblatt Online

Der US-Leitindex eröffnet den Handel mit grünem Vorzeichen. Anleger reagieren heute eher mit Zurückhaltung. Denn die Versteigerung spanischer und italienischer Anleihen haben die positive Stimmung zeitweise gedrückt.

Die Welle schlechter Nachrichten aus Europa reißt nicht ab. Anleger üben sich in Zurückhaltung und Händler zeigen sich skeptisch. Quelle: dapd
Die Welle schlechter Nachrichten aus Europa reißt nicht ab. Anleger üben sich in Zurückhaltung und Händler zeigen sich skeptisch. Quelle: dapd

DüsseldorfDie US-Börsen starteten mit leichten Aufschlägen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notiert in den ersten Minuten 0,2 Prozent fester bei 12.530 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legt 0,4 Prozent zu auf 1.318 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq erreicht ein Plus von 0,5 Prozent auf 2.851 Stellen.

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Nach den Kursverlusten wegen der Sorgen um Europa haben die US-Börsen wieder Tritt gefasst. Der Optimismus blieb allerdings gedämpft, vor allem weil das klamme Spanien Investoren immer höhere Zinsen für frisches Geld bieten muss. Die Refinanzierungskosten der viertgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone haben sich zuletzt so gut wie verdreifacht und zehren damit das Geld der Regierung in Madrid auf.

Die Investoren warten nun darauf, ob das Treffen der Finanzminister aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien am Abend in Paris und die Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs am Ende der Woche die Krise entspannen. "Der Markt achtet nun auf jede Bemerkung, die in den nächsten Tagen gemacht wird und aus der geschlossen werden kann, was bei dem Gipfel herauskommen wird", sagte Ken Polcari von ICAP Equities in New York. "Sie stecken in dieser Klemme fest, weil alle auf einen starken Impuls warten, der den Ausschlag für die eine oder andere Richtung gibt." Die Skepsis über die Entschlossenheit der EU zu handeln, hatte die Anleger am Vortag in Scharen zum Rückzug getrieben.

Grund zur Freude waren für die Anleger ermunternde Zeichen von den US-Verbrauchern, deren Konsum zwei Drittel der größten Volkswirtschaft ausmacht. Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen dem viel beachteten Index von Standard & Poor's/Case-Shiller zufolge den dritten Monat in Folge und auch die Einzelhändler-Ketten meldeten laut zweier Indikatoren ein weiteres Umsatzplus von rund zwei Prozent für die vergangene Woche, so dass der Juni für sie ein guter Monat werden dürfte.

Der Kurs des weltweit größten Einzelhändlers Wal-Mart legte 0,4 Prozent zu.

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