Börse New York: Wall Street wartet auf Trump

Börse New York: Wall Street wartet auf Trump

, aktualisiert 19. Januar 2017, 17:03 Uhr
Bild vergrößern

Alle Augen auf Trump.

Quelle:Handelsblatt Online

Am Tag vor der Amtsübernahme Donald Trumps bleiben die Anleger vorsichtig. Daran kann auch nicht der gestiegene Ölpreis etwas ändern. Die US-Börsen kommen nicht vom Fleck. Am Abend spricht Fed-Chefin Yellen erneut.

Die Anleger an den US-Börsen sind auch einen Tag vor der Amtsübernahme des künftigen Präsidenten Donald Trump in Deckung geblieben. Kaum jemand am Markt wage sich vor der Vereidigung weit vor, sagten Analysten am Donnerstag. Die Investoren erhoffen sich von der Rede zum Regierungsantritt am Freitag Klarheit über Trumps Ankündigungen von Steuersenkungen, Deregulierungen und Infrastrukturprogrammen, die die Wall Street in den vergangenen Wochen auf Rekordhöhen getrieben hatten. Weil er bislang Details schuldig blieb, geriet die Rally zuletzt ins Stocken.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor am frühen Abend mitteleuropäischer Zeit 0,2 Prozent auf 19.775 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,1 Prozent nach auf 2268 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte ebenfalls 0,1 Prozent leichter 0,1 Prozent bei 5550 Punkten.

Anzeige

Vor dem Hintergrund des Amtsantritts von Trump warteten die Anleger auch wieder mit Spannung auf eine erneute Rede von Notenbank-Chefin Janet Yellen am Abend. Sie hatte erst am Mittwoch das Ziel bekräftigt, die Zinsen weiter anzuheben. Ihre Äußerungen deuteten daraufhin, dass die Annahme von drei Zinserhöhungen in diesem Jahr nicht weit hergeholt sei, sagte Analyst Peter Cardillo vom Broker First Standard Financial. Doch großartig reagieren taten die Anleger nicht.

An der derzeitigen Vorsicht konnte auch der Blick auf den Rohstoffmarkt nichts ändern. Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen, was den US-Börsen traditionell Auftrieb gibt, vor allem dem Dow-Jones-Index. Die Aussicht auf einen Rückgang der Ölreserven in den USA habe für Preisauftrieb am Ölmarkt gesorgt, hieß es von Marktbeobachtern. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Nachmittag 54,41 US-Dollar und damit 49 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 50 Cent auf 51,58 Dollar.

Quelle:  Handelsblatt Online
Anzeige
Immobilien-Wertfinder:Was Mieten und Kaufen in Ihrer Region kostet
Immobilien-Wertefinder

Mit unserem interaktiven Tool finden Sie Interessierte Mieten und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße. Mehr...

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%