Börse Schweiz: Zürcher Börse gibt nach

Börse Schweiz: Zürcher Börse gibt nach

, aktualisiert 29. Mai 2017, 12:12 Uhr
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In der letzten Mai-Woche geht es zunächst runter für den SMI.

Quelle:Handelsblatt Online

Zum Wochenanfang sehen Anleger keine Kaufsignale, Schweizer Aktien geben stärker nach als die des Euro-Raums. Die Börsianer warten auf Hinweise zu den geldpolitischen Entscheidungen der nächsten Wochen.

Die Anleger an der Schweizer Börse haben sich zum Wochenstart zurückgehalten. Es fehle an Impulsen, hieß es am Markt – wie überall in Europa. Die Vorgaben aus den USA und aus Fernost zeigten keine klare Richtung und firmenspezifische Nachrichten seien dünn gesät. „Es ist die Zeit der verlängerten Wochenenden“, sagte ein Händler. Waren in der Vorwoche die Handelsräume in einigen Ländern Europas wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt ausgedünnt, fehlen am Montag die Marktteilnehmer aus London und den USA: In Großbritannien wird ein Frühlingsfeiertag und in den USA der Memorial Day begangen. Auch in Shanghai ruhte der Handel feiertagsbedingt.

Der SMI notierte am Montagnachmittag 0,4 Prozent tiefer bei 9004 Punkten. Damit lief die Schweizer Börse schwächer als die Frankfurter, an der der Dax mit 12.599 Punkten nur wenige Punkte abgab. Der Euro-Stoxx-50 gab 0,1 Prozent nach auf 3576 Stellen. Am Freitag hatte der SMI nach einem Schlussspurt um 0,1 Prozent höher geschlossen. Der Schweizer Franken verlor gegenüber dem Euro minimal, ein Euro kostete 1,0894 Franken.

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Akzente setzen könnte EZB-Präsident Mario Draghi mit seiner Rede vor dem Wirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel, hieß es am Markt. Händler erhoffen sich davon Hinweise auf ein mögliches Ende der ultralockeren Geldpolitik in der Euro-Zone. Stärkere Impulse erwarteten die Marktteilnehmer vom US-Arbeitsmarktbericht, der am Freitag veröffentlicht wird. Hinweise auf die Entwicklung der Beschäftigung in der weltgrößten Volkswirtschaft dürften der am Mittwoch erwartete ADP-Bericht und am Donnerstag die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe geben.

15 der 20 Standardwerte notierten schwächer. Finanzwerte büßten europaweit Terrain ein. Mit einem Minus von einem Prozent führten UBS die Verlierer bei den Schweizer Blue Chips an. An die zweite Stelle setzten sich die Aktien von Credit Suisse mit minus 0,9 Prozent. Mit den Papieren von Zürich und Julius Bär folgten weitere Finanzwerte.

Unter den Gewinnern waren die Aktien von Lonza mit plus 0,25 Prozent. Die Genussscheine von Roche gewannen 0,2 Prozent und Swiss Life sowie Geberit lagen mit 0,1 Prozent im Plus. Die zyklischen Werte rutschten geringfügig ins Minus. LafargeHolcim, Richemont und Swatch ermäßigten sich um 0,2 Prozent und ABB und Sika um 0,3 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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