Börse Tokio: Anleger-Stimmung in Asien hellt sich auf

Börse Tokio: Anleger-Stimmung in Asien hellt sich auf

, aktualisiert 11. November 2011, 07:47 Uhr
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Trotz Aussicht auf eine neue italienische Regierung belastet die europäische Schuldenkrise die Anleger.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Nachricht über eine neue italienische Regierung scheint die Anleger an der Tokioter Börse zumindest ein bisschen zu beruhigen. Der Nikkei ging mit einem leichten Plus aus dem Handel.

TokioNach Tagen der Ungewissheit wegen der europäischen Schuldenkrise haben sich die asiatischen Börsen am Freitag beruhigt und nach anfänglichen Verlusten zumeist im Plus geschlossen. Auch der Euro erholte sich in
Fernost von seiner jüngsten Talfahrt. Allerdings sorgten Befürchtungen vor einer Verschärfung der Krise eher für gedämpfte Stimmung. „Die Nachrichten aus Europa ändern sich fast jeden Tag, dass erschwert Händlern das Geschäft, so dass sie in dieser unsicheren Umgebung auf Sicht fahren“, fasste Yumi Nishimura von Daiwa Securities die Einschätzung der Investoren zusammen.

In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Plus von 0,16 Prozent auf 8.514 Zählern aus dem Handel. Dagegen verlor der breiter gefasste Topix-Index um 0,16 Prozent auf 729 Punkte. Auch die Börsen in Taiwan und Seoul legten um 0,8 beziehungsweise fast 2,8 Prozent zu. Die Börsen in Hongkong und Shanghai tendierten kurz vor Handelsschluss im Plus.

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Wie zuvor an der Wall Street sorgte insbesondere der Umstand für Beruhigung, dass die Aussicht auf eine neue italienische Regierung unter dem an den Märkten angesehenen früheren EU-Kommissar Mario Monti die Renditen für italienische Staatsanleihen unter die kritische Marke von sieben Prozent drückte. Das sei als gute Nachricht bewertet worden, sagte Yutaka Miura von Mizuho Securities. „Aber insgesamt zeigen die
Zeichen (in Italien) nach unten, nicht nach oben.“

Auch der Euro erholte sich. Ein Euro kostete 1,3602 Dollar, nachdem er am Donnerstag zeitweise noch bei 1,3481 Dollar stand. Zur japanischen Währung wurde ein Euro mit 105,58 Yen gehandelt

Bei den Firmen stand weiter der skandalgeschüttelte Kamerahersteller Olympus im Fokus, dessen Papiere erneut fast fünf Prozent verloren. Das Unternehmen hat eingestanden, Verluste verheimlicht zu haben. Dem Konzern droht der Rausschmiss aus der Tokioter Börse, sollte er nicht bis zum 14. Dezember seine Geschäftszahlen vorlegen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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