Börse Tokio: Italien wirft erneut Schatten auf den Nikkei

27. Februar 2013, aktualisiert 27. Februar 2013, 04:16 Uhr
Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. Quelle: AFPBild vergrößern
Vor einer Börsenanzeigetafel in Tokio. Quelle: AFP
Quelle: Handelsblatt Online

Zu Beginn des Handelstags verzeichnen die Aktien in Tokio Gewinne - doch schnell geht es wieder bergab. Die Anleger hoffen zwar auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik, fürchten aber Probleme aus Italien.

TokioDie Börse in Tokio hat am Mittwoch nach anfänglichen Gewinnen wieder ins Minus gedreht. Auf den Märkten lasteten weiter die unklaren politischen Verhältnisse in Italien nach der Parlamentswahl.

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Für positive Impulse sorgte indes die Aussicht auf eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik in Japan. Kreisen zufolge soll der Präsident der Asiatischen Entwicklungsbank, Haruito Kuroda, neuer Chef der japanischen Notenbank werden. Er ist ein Befürworter von Konjunkturspritzen für die schwächelnde Wirtschaft.

Wie bereits an der New Yorker Börse wirkten sich auch in Tokio Äußerungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke positiv aus. Bernanke hatte vor dem Bankenausschuss des US-Senats die Null-Zins-Politik und die Anleihen-Käufe der Federal Reserve zur Stimulierung der heimischen Wirtschaft verteidigt.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index tendierte bis zum späten Vormittag 0,8 Prozent tiefer bei 11.310 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index fiel um 0,7 Prozent auf 959 Punkte.

Besonders Exportwerte mussten am Mittwoch Federn lassen. Die Anteilscheine von Canon tendierten 2,4 Prozent im Minus, Toyota -Papiere verloren zwei Prozent.

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